MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Miriam und Marcus Dieckmann wurden am 26. Januar als Missionare zu BOCCS nach Sambia ausgesandt. Als neues Leitungsehepaar berichten sie von den ersten Herausforderungen auf dem afrikanischen Kontinent - Teil 1:

Die ersten Tage nach unserer Ausreise

Miriam und Marcus DieckmannHohe Luftfeuchtigkeit und satte, grüne Farben begrüßten uns, als wir das Flugzeug über eine kleine Treppe verließen. Nur wenige Stunden zuvor befanden wir uns noch im eingeschneiten und bitterkalten Deutschland. Die schlechten Wetterverhältnisse waren der Grund, warum unser Flug zweimal verschoben wurde. Erst beim dritten Versuch konnten wir endlich einen Lift nach Sambia ergattern.

Dort angekommen mussten sich unsere Sinne erst einmal an dieses "fremde" Land gewöhnen. Alles war so anders. Die Luft, der Geruch, die Geräusche. Dabei dürfte dieses Land eigentlich gar nicht fremd für uns sein, denn Miriam und ich haben beide schon einige Afrika-Erfahrungen gesammelt. Vor unserer Hochzeit im Oktober, für die wir nach Deutschland zurückkamen, hatte Miriam bereits 15 Monate in Sambia gelebt. Auch ich habe zwei Jahre in Afrika verbracht. Und dennoch, während unseres dreimonatigen Aufenthaltes in Deutschland haben wir uns wieder so richtig in der Heimat "eingelebt". So sehr, dass es schon einige Tage brauchte, bis wir uns erneut an den sambischen Alltag gewöhnt hatten. Diese Herausforderung gemeinsam als Ehepaar zu bestreiten, war dabei eine große Hilfe. Denn gemeinsam sind wir stark. Und so begann unser gemeinsames Leben in Sambia.

Einarbeitung bei BOCCS

Seit einigen Wochen werden wir nun schon in die Arbeit von BOCCS eingearbeitet und bekommen einen tiefen Einblick in dieses umfassende Missionsprojekt. Miriam kennt sich natürlich schon viel mehr aus als ich, aber auch auf sie kommen neue Aufgaben zu. Da Martin Hartmann, der bisher die Gesamtleitung inne hatte, und seine Frau Andrea ab April in Elternzeit gehen, werden Miriam und ich die Aufgaben von Martin untereinander aufteilen. Ein derart großes Projekt zu leiten, ist eine große Herausforderung, und es standen bereits viele Themen auf unserer Agenda.

So gab es zahlreiche Treffen mit Lehrern, Schulleitern, Sozialarbeitern, Projekt-Jonathan-Kandidaten und Patenkindern. Lebensmittelausgaben mussten organisiert, Emails geschrieben, Ordner gewälzt und Arbeitsabläufe verstanden werden. Eine Flut von Informationen über Buchhaltung, Finanzabwicklungen oder Vertragsentwürfen prasselten auf uns ein. Da unsere Einarbeitungszeit in nur zwei Monaten stattfinden muss, gibt es in kurzer Zeit viel zu lernen.

Alltag in Sambia

Bei all dem darf man auch den sambischen Alltag nicht vergessen, der oftmals mit seiner eigenen Dynamik über das Geschehen hereinbricht: Flexibilität ist gefragt, wenn die Internetverbindung ausfällt, der Strom weg ist oder das Auto im Schlamm stecken bleibt. In solchen Momenten sind wir sehr dankbar für das tolle Team vor Ort. Neben Martin, der sich viel Zeit für unsere Einarbeitung nimmt, sind wir außerdem umgeben von fünf Kurzzeitlern aus Deutschland, die viel Kraft und Mühe in das Missionsprojekt vor Ort hineinstecken. Während wir zurzeit viele Stunden im Büro sitzen und in die Administration eingearbeitet werden, laufen dank ihres Einsatzes zahlreiche Dinge wie Sportclubs, Auslieferungen, Patenkindbetreuung oder Evangelisationsveranstaltungen. Ohne das Team um uns herum, könnte das alles nicht passieren.

Angepackt - BOCCS-Kurzzeitler bei der Arbeit.

Neben all diesen beruflichen Tätigkeiten versuchen Miri und ich zudem auch unser privates Leben zu organisieren. Bis Ende April können wir noch zur Untermiete im gemütlichen Haus von zwei befreundeten Missionaren leben. Bis dahin müssen wir eine eigene Wohnung gefunden haben. Solch ein Start in einem anderen Land ist schon sehr spannend und herausfordernd und neben der Einarbeitung ist die Wohnungssuche sicherlich eines unserer großen Gebetsanliegen. Aber genial ist es, wenn wir sehen, wie wir als Ehepaar nicht nur uns, sondern auch andere Menschen um uns herum haben, die uns mit Rat und Tat und als Freunde zur Seite stehen. Gemeinsam sind wir eben stark!

Evangelisationsveranstaltung

Der Bericht (Teil 1, Teil 2, Teil 3) wird in Kürze fortgesetzt. In voller Länge ist er auch in der GemeindeKONKRET 1.2013 nachzulesen.

Ähnliche Beiträge

mv-verbunden

Besuchen Sie uns auch auf:

mv-gemeinden

Zum Beispiel in Remchingen-Singen:

Christus Gemeinde Remchingen-Pfinztal

Marktstraße 5
75196 Remchingen-Singen
E-Mail info@cg-remchingen.de
www.cg-remchingen.de

mv-kolleg

19.01.2018 - 20.01.2018
Seminar für Gemeindeleitungen
10.02.2018
Leitertraining K5 (2. Seminartag)
23.02.2018 - 24.02.2018
Coaching-Seminar
09.03.2018 - 10.03.2018
Einführung in die Bibel
09.04.2018 - 10.04.2018
Stadtteilanalyse
09.06.2018
Leitertraining K5 (3. Seminartag)

mv-termine

08.02.2018 - 10.02.2018
Willow-Creek-Leitungskongress 2018
19.04.2018
MV-Delegiertentagung 2018 plus ECHT!
20.04.2018 - 22.04.2018
ECHT! 2018 – MV-Mitarbeiterkonferenz
07.07.2018 - 20.07.2018
MOVE-Out EINS (Nord)
27.07.2018 - 12.08.2018
MOVE-Out ZWO (Süd)
01.11.2018 - 04.11.2018
MIA – Jugend-Mitarbeiter-Tagung
20.11.2018 - 23.11.2018
TLT: Theologische Leiter-Tagung 2018

mv-empfehlung

Anzeigen

Anzeige BOCCS-Patenschaften
Anzeige BOCCS
  • Wir suchen Menschen und Gemeinden, die BOCCS durch Spenden unterstützen.
  • Weitere Infos hier.
Anzeige BOCCS
Anzeige BOCCS-Infofilme

Save The Date:

VEF-Flüchtlingskongress 2018

Kongress der VEF u.a. Partner zur Flüchtlingsarbeit

[Flyer jetzt herunterladen]

Orientierung
in stürmischen Zeiten:

Ethische Entscheidungen treffen

4. überarbeitete
und erweiterte Neuauflage 2017!

[Hier klicken für mehr Info]