MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

BOCCS-Kurzzeitmitarbeiter Nils Pettkus berichtet aus Sambia:

Nils Pettkus mit Kindern aus einer BOCCS-SchuleNach dem Besuch der Mitglieder der MV-Sambiakommission Dieter Stiefelhagen und Erhard Weiß, fingen Mitte Oktober für Simon Willeke und mich eineinhalb Monate harte Arbeit an, die durch die Hitze der Trockenzeit (Spitzentemperaturen von bis zu 38 Grad) nicht gerade erleichtert wurden. Außerdem fiel unser Zweitwagen aus, so dass alle Arbeit nur mit einem Auto bewältigt werden konnte.

Für die landesweiten Prüfungen der Klassen 7-9 mussten wir insgesamt mehr als hundert Tische von den sechs verschiedenen Schulen in den außerhalb gelegenen Compounds zum Schulzentrum im Kabwe Mitte (KMLC) hin- und wieder zurückbringen. Dank einer großzügigen Spende der sambischen Regierung bekamen wir insgesamt über 300 nagelneue Tische - und auch diese mussten an die Schulen ausgefahren werden. Hinzu kamen die Verteilung der "Rations", das Schreiben von mehr als zweihundert Briefen ("Follow-Ups") an die Pateneltern in Deutschland (für mich), das Vorbereiten der Weihnachtsfeiern an den Schulen und allerlei Botendienste und -gänge zu unterschiedlichen Ämtern.

Auch wenn das vielleicht wenig klingen mag, waren diese Wochen sehr anstrengend und oft wuchs einem die Arbeit über den Kopf. Oftmals wurde die Mittagspause durch- oder in den Feierabend hineingearbeitet.

Evangelisationseinsatz in Katondo

Aufgrund der vielen Dinge die wir bei der Arbeit um die Ohren hatten, war ich sehr froh, dass wir in Katondo von einem Missionsteam aus Südafrika (dem "Africa-Trek" unter Leitung von Marcus Dieckmann) Unterstützung bekamen. Das internationale Team machte mit Musik, Theater und einer kleinen Andacht beinahe zwei Stunden Programm. Miriam Kugler, Simon Willeke und ich waren lediglich für zwei – den Kindern bekannte – Lieder zuständig.

Ansonsten durften wir das Lachen der Kinder und eine Gebetserhörung erleben und genießen. Nämlich: Es hatte den ganzen Tag geregnet, doch während des Einsatzes hörte der Regen für genau zwei Stunden auf. Danach goss es wieder wie aus Eimern. Danke Herr!

Weihnachtsfeiern

BOCCS-WeihnachstfeierIn der Woche der Weihnachtsfeiern mussten wir immer um 6 Uhr morgens an die Schulen fahren, um Hühnchen, Reis und Gemüse anzuliefern, damit es rechtzeitig für das Mittagessen zubereitet werden konnte. Wir hatten außerdem die Ehre, in Makululu und Kaputula als Vertretung für Martin Hartmann vor Schülern und Lehrern zu sprechen, um ihnen unsere Wertschätzung und Dank im Namen des ganzen BOCCS-Teams auszusprechen. Die Feierlichkeit wurde mit dem Weihnachtsspiel, Vortragsliedern der Schüler und einer kurzen Andacht meinerseits zu einem sehr schönen Vormittag.

Gottes Handeln im Leben eines Freundes

Neben der Arbeit konnte ich – hauptsächlich durch unser regelmäßiges Rugby spielen – einen sehr guten Draht zu einer Gruppe von südafrikanischen Minenarbeitern herstellen. Einer der Jungs ist in meinem Alter und zählt heute zu meinen besten Freunden hier in Kabwe. Von der ersten Begegnung auf dem Spielfeld an wusste ich, dass Gott etwas mit ihm und mir vorhat.

Ich lud ihn zum Gottesdienst ein und er kam. Wir trafen uns beim Rugby, hier und da zum Filmabend, gingen zusammen zu Freunden oder in der Mittagspause oder abends etwas essen. Dabei war Gott und das Christ-Sein immer ein großes Thema. Es interessierte ihn sehr und er vertraute mir vieles aus seiner Vergangenheit an. Unsere Gespräche wurden immer besser und persönlicher, sodass wir eigentlich alles voneinander wussten. Ich sagte ihm sehr oft, dass ich (und viele andere) für ihn beten und er – um ein Christ zu werden – einiges in seinem Leben ändern muss! Vor drei Wochen rief er mich nachmittags an und fragte, ob ich kurz Zeit für ihn hätte.

Nils, Simon und Freunde in SambiaWir trafen uns und er erzählte mir, dass er in der Nacht einen Traum hatte, in dem Gott zu ihm gesprochen hätte. Kurz bevor er aufwachte – so erzählte er mir – sagte Gott, dass er sich die Bibelstelle Jesaja 40,4 + 16-22 merken und nach dem Aufwachen aufschreiben solle – es sei eine Art Beweis. Noch nie zuvor hatte er etwas von Jesaja gehört und da er keine eigene Bibel hatte, suchte er mich auf und bat um Rat. In diesen acht Versen spricht Gott von seiner Größe, Herrlichkeit und Majestät. Man kann sagen, dass sich Gott persönlich vorgestellt hat und meinem Freund diese Bibelverse als Zuspruch (und ja, vielleicht sogar als Beweis) gegeben hat! Ich möchte euch ermutigen, für ihn und seine Arbeitskollegen zu beten. Jesus hat ganz eindeutig an seine Tür geklopft. Und wenn er sich einmal in einer solch großartigen Art und Weise vorstellt, kann das erst der Anfang gewesen sein.

Wir verstehen uns im BOCCS-Team untereinander weiterhin sehr gut. Wir wollen unseren Fokus nicht verlieren und bitten euch weiterhin um Gebet für das gesamte BOCCS-Team!

Nils Pettkus

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