MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Das Konzept des MV für Kurzzeitmissionare

Eine Zeit im Ausland zu leben bereichert das Leben mit vielen neue Erfahrungen und Eindrücken. Man entwickelt sich sprachlich weiter. Das Erleben ganz anderer Lebensumstände, fremder Kulturen und deren Lebensgewohnheiten ist ungemein herausfordernd für die eigene Entwicklung. Dadurch und durch das Eingebundensein in einem meist multikulturellen Team wird man selbst als Persönlichkeit reifer. Und dies alles kann verbunden werden mit dem Wunsch, das Reich Gottes zu bauen, Menschen zu helfen und die Liebe Jesu weiter zu geben.

MV Weltweit

Für die junge Gemeinde-Generation stellt sich oft die Frage, was man mit seinem "Gap-year", also dem einem Jahr zwischen Schule und Ausbildung/Uni, machen könnte. Es ist eigentlich eine perfekte Zeit, um einmal etwas ganz anderes zu erleben. Viele Jugendliche entscheiden sich deshalb, diese Zeit im missionarischen Dienst für Gott einzusetzen.

Die Möglichkeiten für solche missionarischen Kurzzeiteinsätze sind heute vielfältig. Die Einsatzorte könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Herzen Afrikas beim Aidswaisen-Projekt, oder auf dem OM-Schiff mit der riesigen schwimmenden Bibliothek mitarbeiten und dabei die Welt umrunden oder eine Jüngerschaftsschule in der Schweiz mit verbundenen missionarischen Einsätzen erleben.

Es liegt dem Mülheimer Verband  am Herzen, dass junge Menschen missionarische Erfahrungen sammeln, sich weiter entwickeln und diese wertvollen Erfahrungen nach ihrer Rückkehr am besten in ihrer Heimatgemeinde einbringen. Daher bietet MV Weltweit jungen Menschen finanzielle Unterstützung für einen Kurzzeiteinsatz. Zusätzlich beteiligen sich in der Regel die Heimatgemeinden der Kurzzeitmissionare.

Das Ziel von MV Weltweit

MV Weltweit möchte jungen Leuten aus den MV-Gemeinden durch Motivation zur Weltmission, durch konkrete Beratungshilfen und auch durch finanzielle Unterstützung ermöglichen, im Rahmen von ein- bis zweijährigen Kurzzeiteinsätzen Erfahrungen in der Missionsarbeit zu sammeln. Nach der Rückkehr von dem Einsatz sollen die Erfahrungen der Kurzzeitmissionare den MV-Gemeinden neue Impulse für ihre Rolle in der Weltmission vermitteln.

Durch die Einsätze wird aber auch die geistliche Entwicklung junger Menschen sehr intensiv gefördert, was letztlich auch wieder den sendenden Gemeinden zugute kommt. Und nicht zuletzt bieten die Erfahrungen in der Missionsarbeit für manchen Teilnehmer wichtige Impulse bei der Findung der eigenen Berufung im Reich Gottes.

Die Arbeitsbereiche von MV Weltweit

Motivation

Der erste Impuls zu einem missionarischen Kurzzeiteinsatz wird oft nicht in den Heimatgemeinden oder Jugendkreisen gegeben, sondern bei anderen Veranstaltungen, wie z.B. TeenStreet etc.. Das halten wir einerseits für gut, andererseits möchten wir als MV in diesem Bereich auch selbst zum Impulsgeber werden:

  • Durch Jugendmissionstage, die in einer MV-Gemeinde abgehalten werden
  • Durch Seminarangebote (vor allem bei den MV-Jugendveranstaltungen wie MIA und MOVE)
  • Durch Missionsreisen

Finanzielle Unterstützung

Eine Förderung durch MV Weltweit kann unter folgenden Voraussetzungen erfolgen:

a) In der Regel fördert MV Weltweit Einsätze, die ein Jahr, höchstens jedoch zwei Jahre dauern.

Nicht gefördert werden z.B. Kurzeinsätze unter zwei Monaten oder Einsätze mit überwiegendem Urlaubscharakter. Ebenso werden keine theologischen Ausbildungen, Praktika und ähnliches gefördert, also nichts, was dem Kurzzeitmissionar formal als Ausbildung angerechnet werden könnte. Gefördert werden dagegen Einsätze, in denen sich Schulung und Praxis sinnvoll mischen, wie das z.B. in der Regel bei Einsätzen mit JMEM und OM der Fall ist. Gefördert werden sowohl missionarisch-evangelistische, als auch sozial-missionarische Einsätze, in der Regel im Ausland. Im Inland kann MV Weltweit nur dann fördern, wenn eine eindeutige und besondere missionarische Situation gegeben ist.

b) Der geförderte Kurzzeitmissionar steuert einen finanziellen Eigenanteil für den Einsatz bei.

Dieser Eigeneinteil entsteht aufgrund eigener Gelder und/oder durch Finanzhilfen seitens der Familie oder durch einen persönlichen Spenderkreis/Unterstützerkreis. In den meisten Fällen werden diese Zuwendungen, zweckgebunden für den Kurzzeitmissionar, direkt an die den Einsatz verantwortende Organisation geleitet.

c) Der geförderte Kurzzeitmissionar soll in eine MV-Gemeinde eingebunden sein.

In seiner Heimatgemeinde bringt er sein Anliegen bzw. seine Berufung für den Kurzeinsatz vor. Erstrebenswert ist, dass die Gemeinde den Einsatz geistlich mit trägt und nach Möglichkeit für eine geistliche Begleitung des Kurzzeitmissionars während des Einsatzes durch Menschen aus der Gemeinde sorgt. Weiterhin ist anzustreben, dass die Gemeinde den Einsatz finanziell mit unterstützt.

Die finanziellen Anteile der damit entstehenden "drei Standbeine" sind also zwischen dem Kurzzeitmissionar, seiner Heimatgemeinde und MV Weltweit rechtzeitig abzuklären. Hier wird individuell aufgrund der entstehenden Kosten und den Möglichkeiten des Kurzzeitmissionars, der Gemeinde und von MV Weltweit entschieden. Ideal wäre eine Drittelung der Gesamtkosten des Einsatzes: Ein Drittel wird durch den Eigenanteil getragen, ein Drittel steuert die Heimatgemeinde bei, ein Drittel MV Weltweit. Ist das von Seiten des Kurzzeitmissionars und/oder der Gemeinde nicht möglich, bemüht sich MV Weltweit um einen Ausgleich. MV Weltweit übernimmt jedoch maximal die Hälfte der anfallenden Kosten.

Eine Förderung durch MV Weltweit kann nur dann zugesagt werden, wenn entsprechende Mittel vorhanden sind. Es besteht also kein Anspruch auf Förderung. Anfragen bezüglich einer Förderung können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

Wie erhält MV Weltweit seine Mittel?

MV-Gemeinden sowie Privatpersonen werden gebeten, zweckgebunden für MV Weltweit zu spenden. Spenden werden mit dem Vermerk "MV Weltweit" auf das Konto des Mülheimer Verbandes überwiesen. Spender erhalten am Jahresanfang des Folgejahres jeweils eine Spendenbestätigung für das Jahr, in dem die Spenden erfolgten.

Spenden für MV Weltweit bitte auf folgendes Konto:

Mülheimer Verband
Spar- und Kreditbank Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden eG (SKB)
IBAN: DE90 5009 2100 0001 6208 00
BIC: GENODE51BH2
Verwendungszweckangabe: "Spende für MV Weltweit" plus "Ihr Name"

Wer verantwortet MV Weltweit?

MV Weltweit ist ein Arbeitsbereich der MV-Jugendkommission. Die Spendenverwaltung wird von der MV-Geschäftsstelle verantwortet.

Die Ansprechpartnerin für MV Weltweit ist:

Miriam Schaupp

Miriam Schaupp
  • Mitglied der MV-Jugendkommission
  • Pastorin in der Philippus-Gemeinde Bielefeld
  • Kontakt:
    Philippus-Gemeinde
    Herforder Str. 153
    33609 Bielefeld
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

MV Weltweit, das Kurzzeit-Missionsprogramm des Mülheimer Verbandes, präsentiert sich mit neuem Namen und neuem Look-And-Feel, aber bewährten Inhalten. Unter www.mv-weltweit.de sind alle aktuellen Informationen abrufbar.

Lotta Balters (Paulus-Gemeinde Bremen) lebt für ein gutes halbes Jahr in Kylemore, einem Ort mit 3000 Leuten nordöstlich von Kapstadt und engagiert sich in verschiedenen Community-Projekten mit "Jugend für Christus".

Rebecca Gunzenhauser aus Schwieberdingen, die zum Christlichen Gemeindezentrum Schwabbach gehört, ist für ein halbes Jahr in Ecuador, um vor allem bei dem christlichen Radiosender "Andenstimme" mitzuhelfen.

Prisca Finger (Paulus-Gemeinde Bremen), ist als Missionarskind aufgewachsen und hat schon seit Jahren darüber nachgedacht, einmal selbst "loszugehen". Nun wird sie im Kinderdorf LILY OF THE VALLEY in Kwazulu-Natal mithelfen.

Hannah BaumIm August 2013 ist Hannah Baum aus der Matthäus-Gemeinde Lüneburg mit der Allianzmission nach Gran Canaria/Spanien ausgereist. Sie unterstützt dort für 11 Monate eine deutsch-spanische Gemeinde in der Kinder- und Jugendarbeit.

Benedict HeymannElisabeth Mähler und Benedikt Heymann aus der Berliner Lukas-Gemeinde nehmen seit September 2013 an der Master’s Commission-Schule in Biel/Schweiz teil.

ZZainab Burgemeisterainab Burgemeister, die zur Bremer Paulus-Gemeinde gehört, weiß, was es bedeutet, wenn man hungern muss oder offene Wunden am Körper hat und sich manchmal einfach ungeliebt fühlt.

Simon WolbertAnfang Oktober 2013 ist Simon Wolbert aus der Bremer Paulus-Gemeinde zu einer halbjährigen Jüngerschafts-Schule nach Australien gestartet. Diese "Sports-DTS" sieht im Sport eine besondere Möglichkeit, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

Jeanice SommerSeit August 2013 ist Jeanice Sommer aus der MV-"Gemeinde am Sandberg" in Itzehoe mit dem Jahresteam von Jugend für Christus in Deutschland unterwegs. Schwerpunkt dieser Zeit im Einsatzteam ist die Vorbereitung und Durchführung evangelistischer Einsätze.

Mira RumpelEine Jüngerschafts-Schule besonderer Art ("Marriage of the Arts") durchlaufen seit September 2013 Ronja Kattanek und Mira Rumpel aus Berlin.

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Evang. Matthäus-Gemeinde Stade

Hospitalstr. 19
21680 Stade
Tel. +49 4141 609852
Fax +49 4141 609852
E-Mail info@matthaeus-gemeinde-stade.de
www.matthaeus-gemeinde-stade.de

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