Merlin Fürstenberg
Sag mal etwas zu Jahrgang, Familienstand, Wohnort:
Ich bin ein Berliner, Baujahr 1985. Seit 2009 bin ich glücklich mit Esther verheiratet. Wir wohnen in Kreuzkölln (Grenzgebiet der Berliner Bezirke "Kreuzberg" und "Neukölln", beliebt bei jungen, kreativen netten Menschen mit und ohne Migrationshintergrund).
Hobbies/Interessen?
Ich liebe es, zu kochen und zu genießen. Gerne mit Freunden und deren Freunden. Besuch und Gemeinschaft sind toll. Besonders, wenn Christen und Nichtchristen sich kennenlernen :) Außerdem lese ich gerne, höre Musik, gehe ab und zu joggen und spazieren.
Wo kommst du gemeindlich her?
Ich habe 1999 in der Lukas-Gemeinde in Berlin zum Glauben gefunden. Seitdem bin ich dort Zuhause. 2008-2009 war ich für 1 1/2 Jahre zu einem längeren Praktikum in unserem Gemeindegründungsprojekt in Pankow. Dort war ich Teil einer kleinen, familiären Gemeinde und habe sehr viel gelernt.
Wo studierst du, in welchem Studiengang und seit wann?
Ich studiere seit 2006 an der Humboldt-Universität und seit 2007 am Martin-Bucer Seminar in Berlin Theologie. Der Schwerpunkt liegt beim Bucer, aber die Uni hilft mir, über den Tellerrand zu schauen.
Was hat dich dazu bewogen, Theologie zu studieren?
Bei der Berufswahl blieben Lehrer, Jurist und Theologe übrig. Ich liebe es, Menschen von meinem Glauben zu erzählen - das kann man mit allen drei Berufen. Nach einigen Gesprächen fragte ich Gott, was Er denn dazu denke, und fühlte mich so geführt.
Was interessiert dich im Studium besonders?
Ich genieße den Austausch mit Kommilitonen und Dozenten. Gemeinsam über Gott nachzudenken macht Freude und hilft, fremde Frömmigkeitsstile zu verstehen. Im Fächerkanon finde ich besonders Exegese, Apologetik und Homiletik spannend.
Wie hast du dein Studium bisher erlebt?
Der Start an der Uni war etwas ruppig. Einige Professoren gingen in den Einführungsveranstaltungen sehr unsanft mit bekennenden Kommilitonen um. Das war auch einer der Hauptgründe, warum ich mich mehr am Bucer orientierte. Der Umgangston dort ist sehr angenehm. Trotzdem muss man nicht immer einer Meinung sein, sondern hat Raum zur Diskussion.
Wie würde deine Traumgemeinde aussehen?
Ich träume von einem Haufen Christen, die sich ihrer Schwachheit bewusst sind, aber alles daransetzen, ihrem Nächsten das Evangelium vorzuleben. Über alles andere kann man reden. :)