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MV-offensiv
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mv-offensiv

Das Konzept des MV für Kurzzeitmissionare

Der Mülheimer Verband bietet ein einmaliges Konzept zur Unterstützung von Kurzzeitmissionaren an. Mittlerweile wurde vielen, meist jungen Menschen, durch finanzielle Hilfe von MV-offensiv ermöglicht, einen missionarischen Einsatz im Ausland zu machen. Ihre Heimatgemeinden profitierten dabei von den Erfahrungen, mit denen die gereiften Mitarbeiter nach Hause zurückkehrten. MV-offensiv wurde zum Frühjahr 2009 um einige Arbeitsbereiche erweitert. Damit wird den Gemeinden und allen Interessierten aus dem MV eine umfassendere Hilfe und Beratung im Bereich Kurzzeitmission angeboten, die nicht allein auf finanzielle Unterstützung begrenzt ist.

Das Ziel von MV-offensiv

MV-offensiv möchte jungen Leuten aus den MV-Gemeinden durch Motivation zur Weltmission, durch konkrete Beratungshilfen und auch durch finanzielle Unterstützung ermöglichen, im Rahmen von ein- bis zweijährigen Kurzzeiteinsätzen Erfahrungen in der Missionsarbeit zu sammeln. Nach der Rückkehr von dem Einsatz sollen die Erfahrungen der Kurzzeitmissionare den MV-Gemeinden neue Impulse für ihre Rolle in der Weltmission vermitteln.

Durch die Einsätze wird aber auch die geistliche Entwicklung junger Menschen sehr intensiv gefördert, was letztlich auch wieder den sendenden Gemeinden zugute kommt. Und nicht zuletzt bieten die Erfahrungen in der Missionsarbeit für manchen Teilnehmer wichtige Impulse bei der Findung der eigenen Berufung im Reich Gottes.

Die Arbeitsbereiche von MV-offensiv

Motivation

Es ist festzustellen, dass der erste Impuls zu einem missionarischen Kurzzeiteinsatz oft nicht in den Heimatgemeinden oder Jugendkreisen entsteht, sondern bei anderen Veranstaltungen, wie z.B. TeenStreet etc. aufgenommen wird. Das halten wir einerseits für gut, andererseits möchten wir als MV in diesem Bereich auch selbst zum Impulsgeber werden. Wir möchten dies zukünftig in drei Bereichen konkret werden lassen:

  • Durch den Jugendmissionstage, die in einer MV-Gemeinde abgehalten werden
  • Durch Seminarangebote (vor allem bei den MV-Jugendveranstaltungen wie MIA und MOVE)
  • Durch Missionsreisen

Beratung

Ein MV-offensiv-Berater kann in den folgenden Bereichen konkrete Hilfestellung geben:

  • Einsatzstellen-Möglichkeiten und Missionsgesellschaften
  • Vorbereitung des Einsatzes und Interaktion zwischen Mission, Gemeinde, Spenderkreis
  • Finanzierungsmöglichkeiten (auch über MV-offensiv),
  • Informationen über Freiwilliges Soziales Jahr, Anderer Dienst im Ausland statt Zivildienst, Programm "Weltwärts"
  • Formalitäten (Visum, Flugtickets, Versicherung etc.)

Der MV-offensiv-Berater kann nicht konkrete Aufgaben für den Ratsuchenden übernehmen, sondern er berät, gibt hilfreiche Informationen weiter und vermittelt an die richtigen Stellen.

Finanzielle Unterstützung

Die MV-offensiv-Bereiche Motivation und Beratung sind unabhängig von einer finanziellen Förderung durch MV-offensiv. Eine Förderung durch MV-offensiv kann unter folgenden Voraussetzungen erfolgen:

a) In der Regel fördert MV-offensiv Einsätze, die ein Jahr, höchstens jedoch zwei Jahre dauern.

Nicht gefördert werden z.B. Kurzeinsätze unter zwei Monaten oder Einsätze mit überwiegendem Urlaubscharakter. Ebenso werden keine theologischen Ausbildungen, Praktika und ähnliches gefördert, also nichts, was dem Kurzzeitmissionar formal als Ausbildung angerechnet werden könnte. Gefördert werden dagegen Einsätze, in denen sich Schulung und Praxis sinnvoll mischen, wie das z.B. in der Regel bei Einsätzen mit JmeM und OM der Fall ist. Gefördert werden sowohl missionarisch-evangelistische, als auch sozial-missionarische Einsätze, in der Regel im Ausland. Im Inland kann MV-offensiv nur dann fördern, wenn eine eindeutige und besondere missionarische Situation gegeben ist.

b) Der geförderte Kurzzeitmissionar steuert einen finanziellen Eigenanteil für den Einsatz bei.

Dieser Eigeneinteil entsteht aufgrund eigener Gelder und/oder durch Finanzhilfen seitens der Familie oder durch einen persönlichen Spenderkreis/Unterstützerkreis. In den meisten Fällen werden diese Zuwendungen, zweckgebunden für den Kurzzeitmissionar, direkt an die den Einsatz verantwortende Organisation geleitet.

c) Der geförderte Kurzzeitmissionar soll in eine MV-Gemeinde eingebunden sein.

In seiner Heimatgemeinde bringt er sein Anliegen bzw. seine Berufung für den Kurzeinsatz vor. Erstrebenswert ist, dass die Gemeinde den Einsatz geistlich mit trägt und nach Möglichkeit für eine geistliche Begleitung des Kurzzeitmissionars während des Einsatzes durch Menschen aus der Gemeinde sorgt. Weiterhin ist anzustreben, dass die Gemeinde den Einsatz finanziell mit unterstützt.

Die finanziellen Anteile der damit entstehenden "drei Standbeine" sind also zwischen dem Kurzzeitmissionar, seiner Heimatgemeinde und MV-offensiv rechtzeitig abzuklären. Hier wird individuell aufgrund der entstehenden Kosten und den Möglichkeiten des Kurzzeitmissionars, der Gemeinde und von MV-offensiv entschieden. Ideal wäre eine Drittelung der Gesamtkosten des Einsatzes: Ein Drittel wird durch den Eigenanteil getragen, ein Drittel steuert die Heimatgemeinde bei, ein Drittel MV-offensiv. Ist das von Seiten des Kurzzeitmissionars und/oder der Gemeinde nicht möglich, bemüht sich MV-offensiv um einen Ausgleich. MV-offensiv übernimmt jedoch maximal die Hälfte der anfallenden Kosten.

Eine Förderung durch MV-offensiv kann nur dann zugesagt werden, wenn entsprechende Mittel vorhanden sind. Es besteht also kein Anspruch auf Förderung. Anfragen bezüglich einer Förderung sind an den Leiter der MV-offensiv-Kommission, Pastor Helmut Sichel ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), zu richten.

Wie erhält MV-offensiv seine Mittel?

MV-Gemeinden sowie Privatpersonen werden gebeten, zweckgebunden für MV-offensiv zu spenden. Spenden werden mit dem Vermerk "MV-offensiv" auf das Konto des Mülheimer Verbandes überwiesen. Spender erhalten am Jahresanfang des Folgejahres jeweils eine Spendenbestätigung für das Jahr, in dem die Spenden erfolgten.

Spenden für MV-offensiv bitte auf folgendes Konto:

  • Empfänger: Mülheimer Verband
  • Bankname: Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ 52060410
  • Kontonummer: 3670
  • Verwendungszweckangabe: Spende für MV-offensiv plus "Ihr Name"

Wer verantwortet MV-offensiv?

MV-offensiv ist ein Missionsbereich des MV und wird durch eine entsprechend der MV-Ordnung eingesetzte Kommission geleitet. Die Spendenverwaltung wird von der MV-Geschäftsstelle verantwortet.

Die MV-offensiv-Kommission besteht zur Zeit aus:

Helmut Sichel

Helmut Sichel
  • Jahrgang 1961, Ex-Berliner, verheiratet mit Steffi, lebt seit 1990 im nordbadischen Remchingen (zwischen Karlsruhe und Pforzheim)
  • Er ist seit Oktober 1994 Pastor der CG Remchingen-Pfinztal.
  • Seit 2003 Leiter von MV-offensiv.
  • Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Christoph Czichy

Christoph Czichy
  • Zivildienst beim AIDS-Waisen- und Schulprojekt BOCCS in Sambia
  • Student der Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen
  • Mitglied der Christus-Gemeinde Mülheim
  • Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Olaf Stratmann

Olaf Stratmann
  • 44 Jahre alt.
  • Wohnt mit seiner Familie in Korntal bei Stuttgart.
  • Er war bis Anfang 2011 Pastor des Mülheimer Verbandes in Stuttgart.
  • Mehrere Jahre hat er bisher gerne in der MV-Offensiv-Kommission mitgearbeitet und wird seine beiden Kollegen noch bis zum Frühjahr 2012 in dieser Arbeit unterstützen.

Marlen Alber"Gott, Kinder und Israel – das ist die Kombination, die mich begeistert und mich motiviert einen freiwilligen sozialen Einsatz im Ausland zu machen."

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Myriel MayerSeit Ende August 2011 lebt und arbeitet Myriel Mayer aus Kraichtal-Gochsheim als "Mission-Builder" in Auckland/Neuseeland.

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Tim Vogel"Ein Jahr für Gott" nach dem Abitur zu haben, das ist Tim Vogel (19) aus Essen, der zur CG Mülheim gehört, wichtig geworden - nach Möglichkeit im Ausland, um neu Verantwortung und Selbständigkeit zu lernen.

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Jessica VollborthEnde Juli 2011 ging Jessica Vollborth (30), Lehrerin und Mitglied der Paulus-Gemeinde Bremen, mit der Vereinigten Deutschen Missionshilfe (VDM) nach Indonesien, um eine von ihr mitinitiierten Slum-Schule weiter zu entwickeln.

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Kirsten ZandvoortSeit 24. August 2011 arbeitet Kirsten Zantvoort, die zur Paulus-Gemeinde Bremen gehört, mit der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) für neun Monate in Südamerika. Der Einsatz beginnt in Córdoba/Argentinien.

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Daniel SchmidthausNach seiner Fachhochschulreife im Sozial- und Gesundheitswesen wird Daniel Schmidthaus (18) aus der Christus-Gemeinde Mülheim für elf Monate nach Südafrika ausreisen.

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Wolfgang StahrWolfgang Stahr (Christus-Gemeinde Duisburg) arbeitet in seinem zweiten Schuljahr bei der FCJG Lüdenscheid missionarisch und in der Jugendarbeit.

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Miriam Stiefelhagen(2010/10) Miriam Stiefelhagen (19) aus der Bremer Paulus Gemeinde befindet sich seit Oktober auf einem Kurzzeitmissionseinsatz mit der Kontaktmission in Griechenland.

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Rebekka und Aaron Scherbarth(2010/09) Seit September 2010 nehmen Aaron und Rebekka Scherbarth aus der Berliner Lukas-Gemeinde an einer Jüngerschaftsschule bei Jugend mit einer Mission teil; verschiedene Einsätze sind geplant.

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Isabel Alber(2010/09) Seit Anfang September 2010 lebt Isabel Alber aus der Christlichen Gemeinschaft Gochsheim für neun Monate im südafrikanischen Kapstadt und arbeitet bei "Jugend für Christus" mit.

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Judith Barfod(2010/08) Judith Barfod (19) aus der Matthäus-Gemeinde Lüneburg startete Mitte August 2010 in ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei Operation Mobilisation (OM) in England.

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Cord Bätjer(2010/08) Cord Bätjer (21) aus der Paulus-Gemeinde Bremen ist seit August 2010 mit Operation Mobilisation (OM) für zwei Jahre auf dem Missionsschiff LOGOS HOPE im Einsatz.

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Jonas Smikale(2010/08) Jonas Smikale aus der CG Steinsfurt ist mit Operation Mobilisation (OM) ein Jahr unterwegs. Seit August 2010 ist er im Rahmen des Anderen Dienstes im Ausland (statt Zivildienst) im Einsatz in Pretoria (Südafrika).

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