MV-offensiv:Jessica Vollborth unterstützt Schulwesen in Indonesien
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- vom 31. August 2011
Ende Juli 2011 ging Jessica Vollborth (30), Mitglied der Paulus-Gemeinde Bremen, für ein Jahr mit der Vereinigten Deutschen Missionshilfe (VDM) nach Indonesien.
Jessica, die ihren Dienst als Lehrerin an staatlichen Schulen in Deutschland immer als Berufung Gottes sah, konnte sich einen Missionseinsatz im Ausland zunächst überhaupt nicht vorstellen. Aber Gott sprach diesbezüglich immer wieder deutlich zu ihr, so dass sich ihre Einstellung änderte.
Schließlich flog sie im Frühling 2010 für zwei Wochen nach Jakarta/Indonesien zu einem Freund aus ihrem Hauskreis. Dominique Heinen lebte dort bei einer Familie aus einer der Partnergemeinden des MV und unterrichtete Kinder in Waisenheimen. Jessicas Sorgen und Fragen klärten sich nach und nach und sie entwickelte eine Liebe zu den Kindern in den Slums, was sie vorher nie gedacht hätte.
Inspiriert durch das Buch "Das Gebet des Jabez" bekamen Jessica und Dominique in dieser kurzen gemeinsamen Zeit die Vision, eine Schule in den Slums zu gründen. Nach der Gründung dieser Schule, des jetzigen JabezKidz Centre, durch Dominique Ende Mai 2010 gründeten er, seine Familie, einige Freunde und Jessica am 14. November 2010 in Belgien eine Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht (V.o.G.). Mehr Infos dazu unter www.jabezkidz.org.
Jessica schreibt im Blick auf den bevorstehenden Einsatz: "Im Juli 2011 werde ich für ein Jahr mit der VDM nach Jakarta gehen und mich um die Belange unseres Schulzentrums kümmern. Ich werde vor allem die Lehrpläne erstellen, unsere freiwilligen Lehrer schulen, weitere Unterrichtstage installieren, das ganze Projekt evaluieren und unsere Leitung unterstützen. Weder Dominique noch ich übernehmen Leitungsaufgaben, weil wir wollen, dass das Projekt langfristig von indonesischer Seite geführt wird. Mir ist auch die Integration der indonesischen Partnergemeinden des Mülheimer Verbandes sehr wichtig. Ich hoffe und bete, dass Gott ihnen ihre eigenen Landsleute aufs Herz legt und sie sich um ihre Nächsten vor Ort kümmern."

