MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Nach dem der größte Taifun aller Zeiten "Haiyan" über die Philippinen hinweg gefegt ist, suchen manche MV-Gemeinden bzw. Menschen aus den Gemeinden im Mülheimer Verband sicherlich nach einer Möglichkeit, für die betroffenen Menschen, möglichst Christen, zu spenden. Der Mülheimer Verband unterhält keine direkten Beziehungen zu Christen auf den Philippinen, die unterstützt werden könnten. Manche MV-Gemeinden haben vielleicht Kontakte, die sie gerne nutzen können, die meisten aber vermutlich nicht. Deshalb hat die MV-Leitung sich kurz abgestimmt und informiert folgend über eine Möglichkeit, die sich aktuell ergeben hat.

Zerstörte Häuser in Tacloban auf den PhilippinenDorli Born, eine Studienkollegin des MV-Sekretärs Dieter Stiefelhagen, war von 1990 bis 2003 zusammen mit ihrem Mann Frank Missionsmitarbeiter bei Wort des Lebens auf den Philippinen. Sie leben zurzeit in Zürich, arbeiten dort als Pastorenehepaar in der VFMG Gemeinde Elim in Wipkingen und pflegen weiterhin gute Kontakte auf die Philippinen. Familie Born hat eine Nachricht von ihren Freunden mitten aus dem Zerstörungsgebiet erhalten.

Paul und Margie Varberg sind Missionare in der zweiten Generation im Gebiet der Waray in der Stadt Tacloban und haben dort u.a. eine Schule für einheimische und auch einige internationale (chinesische u koreanische) Kinder aufgebaut. Diese Schule wurde und wird auch aus dem Ausland unterstützt, da die einheimischen Beiträge nicht den Aufbau und Erweiterung abdecken. Tacloban City lag im Zentrum des Sturm und ist  zu 80% zerstört. Nahrung, sauberes Wasser und Medikamente sind knapp, Strom wird es wohl auf Monate hinaus nicht geben. Rund 40 Prozent der Taifun-Opfer sind Kinder, teilte das Hilfswerk der Vereinten Nationen am 12. Nov. mit. Auch Tage nach dem Sturm sind die Straßen noch übersät mit Trümmern und auch Leichen.

Schule vor dem Sturm ...

Paul Varberg war zur Sturmzeit in der Stadt und beschreibt seine Erlebnisse gegenüber Borns folgendermaßen:

"Ich habe den Sturm tatsächlich überlebt. Momentan gibt es keinen Strom, kein Wasser, kein Geschäft hat offen, die Banken sind zu und das Fernsehen sendet nicht mehr. Meinen Laptop konnte ich retten, aber mein Netzteil ist in den Fluten gelandet, so dass ich mangels Strom nicht ins Internet kann. Sehr wahrscheinlich wisst ihr mehr über dem Sturm, als ich. Alles was ich weiß ist, dass dieser Sturm so verheerend war, wie keiner zuvor.

Ich habe in den letzten Tagen viele tote Menschen gesehen. Die meisten Geschäftsleute haben die Stadt zusammen mit ihren Familien verlassen. Viele Lehrer unserer Schule wurden in andere Städte evakuiert, wo sie bei Verwandten unterkommen. Aber auch wenn unsere Stadt fast von der Landkarte verschwunden ist – wir werden wieder aufstehen. Wir bleiben und bauen wieder auf!

Die lokalen Handwerker sind jedoch entweder selbst Opfer des Sturms geworden oder sie sind dabei, ihre eigenen Häuser zu reparieren. Ich versuche deshalb, eine Handwerker-Crew aus einer anderen Provinz hierher zu holen, damit wir die Schule wieder instand setzen können. Auch das gesamte Baumaterial müssen wir aus anderen Städten hierher schaffen. Wir sind deshalb dankbar für jede Hilfe."

... und nach dem Sturm

Der Sohn von Paul Varberg, Peter, postet zurzeit die neusten Infos und Bilder über seine persönliche Facebookseite:

www.facebook.com/peter.varberg.3

Wenn jemand aus dem Mülheimer Verband die Gemeindearbeit und den Aufbau der "International School Bethel" unterstützen will, kann das über die Missions-Organisation "Kids International Ministries" geschehen, die eine Möglichkeit geschaffen hat, via Kreditkarte direkt für Paul Varberg und die "International School Bethel" zu spenden. Familie Born bestätigt, dass der Weg per Internet funktioniert und dass das Geld zu 100% vor Ort ankommt. Spender erhalten sofort eine Bestätigung (allerdings keine in Deutschland steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung).

Unter folgendem Link ist die sich größtenteils selbst erklärende Spendenseite zu finden:

www.goestores.com/catalog.aspx?storename=kidsinternationalministries&DeptID=252799&ItemID=10285817&detail=1

Ganz wichtig dabei ist: Unter "Additional Information" im Bemerkungsfeld "Message and Comments" (unten links) von Hand folgenden Text eingeben: "Donation for Typhoon Yolanda, for Paul Varberg School from person/church belongs to Muelheimer Verband". Ansonsten geht die Spende in den "großen Topf" für Tacloban allgemein. Außerdem können Varbergs so erkennen, was über den MV eingeht.
Achtung: Es gibt auch eine Möglichkeit via Paypal zu spenden. Allerdings sind die Gebühren sehr hoch. Deshalb nicht zu empfehlen.

Für alle, die Mühe mit der englischen Spendenseite haben, hier die Schritt für Schritt-Anleitung:

  • Gehe zu diesem Link: http://www.goestores.com/catalog.aspx?storename=kidsinternationalministries&DeptID=252799&ItemID=10285817&detail=1
  • Den Betrag, der gespendet werden soll, in US-Dollar in die Box "Qty" eingeben.
  • Wähle "Disaster Relief" aus dem Drop-Down-Menü "Ministry" aus und klicke "Add to Cart".
  • Überprüfe die Angaben unter "Your shopping cart contains" und klicke dann "Proceed to Checkout."
  • Gib die Adressangaben und die Emailadresse ein. Bei Länderauswahl ("Country") Germany wählen. Unter "Area" dann "Other Country" auswählen.
  • Ganz wichtig: Unter "Additional Information" im Bemerkungsfeld "Message and Comments" (unten links) von Hand eingeben: "Donation for Typhoon Yolanda, for Paul Varberg School from person/church belongs to Muelheimer Verband". Ansonsten geht die Spende in den "großen Topf" für Tacloban allgemein. Und so können Varbergs erkennen, was über den MV eingeht.
  • Mit einem Klick "Submit Information" bestätigen.
  • Die Zahlungsweise eingeben ("Payment Information") und wiederum auf "Submit Information" klicken.

Schwer beschädigtes Lehrerhaus, rechts die Wohnung von Varbergs.

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