MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Im Mülheimer Stadttteil Saarn lebt seit 2008 die fröhliche, junge "Credo Gemeinde", ein Gründungsprojekt der Christus-Gemeinde Mülheim. Mit viel praktischem Engagement bringt sie sich in ihrer Umgebung ein.

Einweihung der neuen Gemeinderäume im Herbst 2013

Der erste Impuls zur Gemeindegründung erfolgte auf einer Delegierten-Tagung des Mülheimer Verbands. Das Bibelwort aus Jesaja "spannt eure Zelte weiter" motivierte die Anwesenden, weitere Gemeinden in Deutschland zu gründen. Dieser Impuls wurde auch in die für den Verband namengebende Christus-Gemeinde in Mülheim/Ruhr getragen, die im Stadtteil Eppinghofen seit über 100 Jahren ansässig ist. Eine größere Gruppe von Gemeindemitgliedern war jedoch in dem südwestlich der Ruhr gelegenen Stadtteil Mülheim-Saarn "auf der anderen Seite Mülheims" zu Hause - und schnell entstand die Idee, dort eine eigene Gemeindearbeit zu beginnen.

2008 formierte sich ein Mitarbeiterkreis, der schnell ca. 40 Personen anwuchs. Hausbibelkreise trafen sich in den Saarner Wohnungen, aber auch erste Gottesdienste wurden von der Gruppe gefeiert - zunächst noch in den vertrauten Räumlichkeiten der Muttergemeinde. Erste Dienstkreise bildeten sich, und trotz enger Verbundenheit mit der Christus-Gemeinde, konnte das Gründungsprojekt langsam ein "Eigenleben" aufbauen. Dies drückte sich auch durch den neuen Namen "Credo Gemeinde Saarn" (CGS) aus.

"Churchy Dancing" im Tanzcenter

Auf der Suche nach einem Treffpunkt vor Ort, bot sich zunächst der städtische "Bürgersaal" in der Kultur- und Begegnungsstätte Kloster Saarn an. Dort wurden im August 2009 erste Gottesdienste in Saarn gefeiert. Von Februar 2010 bis Juni 2013 zog die Gemeinde dann jeden Sonntag in die Tanzschule "Tanzcenter Mülheim", wo sie unter dem Motto "Churchy Dancing" ihren Ruf als fröhliche, junge Gemeinde festigte.

Ekkehart Vetter, Pastor der Christus-Gemeinde, hat die Gemeindegründung von Anfang an und bis 2011 hauptamtlich begleitet - dafür wurde er von der Muttergemeinde mit 1/3 seiner Zeit freigestellt. Schon während des Bachelor-Studiums haben dann Eva und Timm Oelkers ihr Hauptpraktikum in der CGS absolviert, 2011 kamen sie nach dem Abschluss wieder. Seitdem ist Timm als pastoraler Mitarbeiter für die CGS angestellt, parallel führt er sein Masterstudium an der Akademie für Weltmission in Korntal fort, geplant ist, dass er ab 2014 dann als Vikar weitermacht.

Eingangsbereich der neuen "eigenen" Räumlichkeiten

Anfang 2013 wurde die Credo-Gemeinde dann selbständige Gemeinde innerhalb des MV. Zeitgleich konnte ein geeignetes Gemeindehaus angemietet werden: Ein ehemaliger Betrieb für Pool-Anlagen wurde mit viel Eigenengagement zu einem einladenden, modernen Gemeindezentrum umgebaut. Es bietet einen Gottesdienstraum, einen Mehrzweckraum, drei Kinderräume, ein Bistro, eine offene Küche - und einen schönen Garten.

Zur Zeit hat die Gemeinde einen Altersdurchschnitt von 34 Jahren - und fühlt sich damit relativ jung. Viele Familien kommen sonntags mit Kindern, aber es gibt auch Singles - und sogar einzelne Senioren, die die Altersstruktur bereichern. Etwa 50 Menschen kommen zum Gottesdienst - aber nach wie vor sind die Hausbibelkreise ein ganz wichtiger Fokus des Gemeindelebens. Sieben solche Kreise gibt es im Herbst 2013, im nächsten Jahr sollen es noch einmal deutlich mehr werden.

Weitere Treffpunkte sind der "Himmelsstürmer-Gebetskreis" alle 14 Tage, ein eigener Royal-Rangers-Pfadfinderstamm und der Dienstkreis "Gemeinde hilft" - wo einfach Essen für stressgeplagte Familien vorgekocht wird, Ölwechsel gemacht werden, wo es finanziell hilft oder Umzüge organisiert werden.

Kinderspielecke - von hier können Eltern auch dem Gottesdienst folgen

Überhaupt "organisieren": da hat die Gemeinde echte Talente, und erarbeitet sich so im Stadtteil inzwischen einen gewissen Ruf. Es werden Bierzeltgarnituren an Schulen verliehen, oder Man-Power für ein Sommerfest im Kindergarten gestellt.

Mit ihrem neuen Gemeindemotto "Liebe - Annahme - Heilung" drückt die Credo-Gemeinde aus, was ihr besonders wichtig ist:

  • Jeder Mensch wird von Gott unendlich geliebt - und weiß es vielleicht noch gar nicht.
  • Gott wendet sich gerade auch denen zu, die von anderen Menschen nicht angenommen werden.
  • Die Beziehung mit Gott wird eine heilende Wirkung auf das Leben eines jeden Menschen entfalten, der zu ihm gehört.

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