Title: MV offensiv
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MV offensiv - Das Konzept für Kurzzeitmissionare

 

Seit Jahren bietet der MV ein einmaliges Konzept zur Unterstützung von Kurzzeitmissionaren an. Mittlerweile wurde vielen meist jungen Menschen durch finanzielle Hilfe von MV-offensiv ermöglicht, ihren Einsatz zu machen. Ihre Heimatgemeinden profitieren wiederum von den Erfahrungen, mit denen die gereiften Mitarbeiter wieder nach Hause kommen. MV-offensiv kann aber nur dann Unterstützung anbieten, wenn dieser MV-Missionsbereich wiederum aus den MV-Gemeinden durch Spenden gestützt wird. Um das zu fördern, führt der folgende Artikel deshalb neu das Konzept von MV-offensiv vor Augen.

 

Was ist das Ziel von MV-offensiv?

MV-offensiv will jungen Leuten aus MV-Gemeinden hauptsächlich aufgrund finanzieller Hilfe ermöglichen, durch Kurzzeiteinsätze Erfahrungen in der Missionsarbeit zu sammeln. Viele MV-Gemeinden bzw. junge Leute selbst haben Kontakte zu verschiedenen Missionswerken, die solche Einsätze anbieten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Einsätze wichtige Komponenten im Engagement einer Gemeinde für die Weltmission sind und bitten deshalb die Gemeinden des MV, Kurzzeiteinsätze zu unterstützen, sowie im Gebet und durch Hilfestellung zu begleiten.

Nach der Rückkehr von dem Einsatz werden die Erfahrungen der Kurzzeitmissionare den MV-Gemeinden neue Impulse für ihre Verantwortung in der Weltmission vermitteln. Außerdem wird durch die Einsätze die geistliche Entwicklung junger Menschen sehr positiv gefördert, was letztlich auch wieder den Gemeinden zugute kommt. Und nicht zuletzt bieten die Erfahrungen in der Missionsarbeit für manchen Teilnehmer wichtige Hilfen zur Findung der zukünftigen Lebensaufgabe im Reich Gottes.

 

Das Konzept von MV-offensiv

1. Eine Förderung durch MV-offensiv kann erfolgen, wenn entsprechende Mittel vorhanden sind (es gibt also keinen Anspruch auf Förderung) und wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

a) In der Regel fördert MV-offensiv Einsätze, die ein Jahr, höchstens jedoch zwei Jahre dauern, also z.B. keine Kurzeinsätze (unter zwei Monaten) mit Urlaubscharakter. Ebenso keine Bibel-, Jüngerschafts- und Lebensschulen, Praktika und ähnliches, was dem Kurzzeitler als Ausbildung zugute käme. Gefördert werden Einsätze, in denen sich Schulung und Praxis sinnvoll mischen, wie das z.B. oft bei Einsätzen mit JMEM und OM der Fall ist. Gefördert werden missionarische und soziale Einsätze - in der Regel im Ausland. Im Inland dann, wenn eine eindeutige und besondere missionarische Situation gegeben ist.

b) Der Kurzzeitler steuert einen finanziellen Eigenanteil für den Einsatz bei. Dieser Eigeneinteil entsteht aufgrund eigener Gelder und/oder Finanzhilfen seitens Familie oder persönlichem Freundeskreis. In den meisten Fällen werden diese Zuwendungen zweckgebunden für den Kurzzeitler direkt an die den Einsatz verantwortende Missionsgesellschaft geleitet.

c) Der Kurzzeitler muss in seine MV-Heimatgemeinde eingebunden sein. In seiner Heimatgemeinde bringt er sein Anliegen bzw. seine Berufung für den Kurzeinsatz vor. Die Gemeinde beschließt dann (a) seine Aussendung und (b) eine finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde. Voraussetzung für (b) ist natürlich, dass der Kurzzeitler seine benötigte Unterstützung und seinen möglichen Eigenanteil offen darlegt.

 

2. Die Unterstützung durch MV-offensiv kann erfolgen, wenn die genannten Voraussetzungen gegeben sind.

Die jeweiligen finanziellen Anteile der damit entstehenden „drei Standbeine“ sind dann eine gewisse Verhandlungssache zwischen Kurzzeitler, Gemeinde und MV-offensiv. Hier wird individuell aufgrund der entstehenden Kosten und den Möglichkeiten des Kurzzeitlers, der Gemeinde und von MV-offensiv entschieden. Ideal wäre eine Drittelung der Gesamtkosten des Einsatzes: Ein Drittel wird durch den Eigenanteil getragen, ein Drittel steuert die Heimatgemeinde bei, ein Drittel MV-offensiv. Ist das von Seite des Kurzzeitlers und/oder der Gemeinde nicht möglich, bemüht sich MV-offensiv um einen Ausgleich. MV-offensiv übernimmt jedoch maximal die Hälfte der anfallenden Kosten.

 

3. Die Heimatgemeinde nimmt Kontakt zu dem Verantwortlichen für MV-offensiv auf, empfiehlt die Kurzzeitler zur Aufnahme in die Förderung durch MV-offensiv und klärt dann Umfang und Dauer der Förderung.

Damit ist gewährleistet, dass (a) nur Kurzzeitler mit MV-Gemeindebindung gefördert werden und dass (b) Kurzzeitler nicht mit den eher „unangenehmen“ Verhandlungen bezüglich der Finanzanteile belastet werden.

 

4. Nach Start des Kurzzeiteinsatzes

- erhält die den Einsatz verantwortende Missionsgesellschaft dann

(a) Gelder durch den beschriebenen Eigenanteil des Kurzzeitlers,

(b) Gelder seitens der Heimatgemeinde und

(c) Gelder von MV-offensiv.

- hält der Kurzzeitler den Kontakt zu seinem Freundeskreis, zu seiner Gemeinde und zu MV-offensiv. Zu seinen Pflichten gehört dabei, im Auftrag von MV-offensiv gute Beiträge von seinem Einsatz für die Zeitschrift des Mülheimer Verbandes „Gemeinde KONKRET•“ zu liefern.

 

Wie erhält MV-offensiv seine Mittel?

MV-Gemeinden sowie Privatpersonen sind aufgefordert, zweckgebunden für MV-offensiv zu spenden. MV-offensiv braucht mindestens 10.000 EUR pro Jahr, um die Kurzzeiteinsätze unterstützen zu können. Diese Summe ist in den vergangenen Jahren leider zumeist nicht eingegangen. Deshalb bitten wir insbesondere MV-Gemeinden, die z.B. keinen eigenen Kurzzeitler unterstützen, sich durch Spenden an MV-offensiv an der Aussendung anderer Kurzzeitler zu beteiligen.

Spenden werden mit dem Vermerk „Für MV-offensiv“ auf das Konto des Mülheimer Verbandes überwiesen. Spender erhalten am Jahresanfang des Folgejahres jeweils eine Spendenbestätigung für das Jahr, in dem die Spenden erfolgten.

 

Helmut Sichel

 



Leitung und Kontakt:

 

Helmut Sichel

Kronenstr. 1

75196 Remchingen

 helmutsichel@t-online.de



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