C. Theologische Positionen

2. Zur Lehre von der Erlösung
Jeder Entscheidung für Jesus Christus geht die Erwählung und Berufung des Menschen durch Gott selbst vor Grundlegung der Welt voraus.
Er bewirkt durch seinen Heiligen Geist in der Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes die Betroffenheit über die eigene Verlorenheit, öffnet die Augen für die Erlösung in Christus und bewirkt den das Heil ergreifenden Glauben der Wiedergeburt.
Der Mensch empfängt den Heiligen Geist.
Die Rechtfertigung des Sünders ist das Gnadengeschenk Gottes aufgrund des Kreuzestodes Jesu und wird im Glauben angeeignet. Um Jesu willen vergibt Gott die Sünde und stellt in einem souveränen, gnädigen Heilshandeln das durch die menschliche Schuld zerbrochene Rechtsverhältnis zwischen sich und dem Menschen wieder her.
Über die Erneuerung des Verhältnisses des Menschen zu Gott in der Rechtfertigung hinaus wird der Gläubige durch die Erlösung Jesu von der versklavenden Macht der Sünde und gottfeindlicher Mächte befreit und durch die Versöhnung mit Gott zu einer Gottesbeziehung auf der Grundlage von Vertrauen und Liebe eingeladen. Er darf sich nun als geheiligt in Jesus Christus verstehen.
vgl. Römer 8,28; Epheser 1,4f; Apostelgeschichte 2,37; Römer 3-5; 6-8; 2. Korinther 5,14ff; 1. Korinther 6,11
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3. Zur Lehre vom Heiligen Geist 
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