B. Werte und Ziele

4. Christliche Gemeinschaft
Wir verfolgen das Ziel, die im Neuen Testament vorgestellte Gemeinschaft (griechisch: "koinonia", also die Gemeinschaft mit Gott und dann mit den Menschen, 1. Johannes 1,3) zu verwirklichen.
Demgemäß legen wir in unseren Gemeinden im Blick auf das Zusammenleben Wert auf:
a. Überschaubare, lebensnahe Gemeindeangebote
Der Gottesdienst ist das „Herzstück" des gemeindlichen Lebens und hat das Ziel, die Gemeinde zu sammeln, sie aufzubauen (Gott dient der Gemeinde) und in die Anbetung Gottes zu führen (die Gemeinde dient Gott). Er soll in allen seinen Elementen einladend, persönlich, ehrlich und kreativ sein.
Um in unseren Gemeinden ein notwendiges Maß an Vertrautheit und menschlicher Nähe zu garantieren, laden wir zur regelmäßigen Teilnahme an Hauskreisen/Kleingruppen ein. Spezielle Lehr- und Zielgruppenveranstaltungen (z.B. für Jugendliche) runden das Programmangebot ab.
Gemeindliche Kleingruppen bieten den liebevollen und persönlichen Rahmen für gegenseitige Korrektur und Ermutigung.
b. Eine gabenorientierte Mitarbeiterschaft
Wir anerkennen in jedem Christen die besonderen Begabungen und Beauftragungen. Gemeinde als Leib Jesu lebt von diesen unterschiedlichen Begabungen der einzelnen Glieder. Uns ist es darum ein Anliegen, das Potential in allen Gemeindegliedern zu erkennen und zum Nutzen aller zu fördern. Die verschiedenen Arbeitskreise in den Gemeinden stellen ein gutes Praxisfeld dar, in denen der einzelne Mitarbeiter Schulung, Gemeinschaft, Ermutigung und Korrektur erfährt.
vgl. Römer 12, 1ff; 1. Korinther 12, 1ff
c. Eine zielorientierte Leiterschaft
Gemeinde Jesu kann dort wachsen, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen und wo diese Verantwortung in Liebe wahrgenommen wird.
Von der Leiterschaft in unseren Gemeinden erwarten wir ein hohes Maß an Bereitschaft,
nach den von Gott im voraus bereiteten Werken zu fragen und von daher Ziele für die eigene Arbeit zu formulieren,
geduldig und vertrauensvoll an den gesetzten Zielen festzuhalten,
den geistlichen Kampf gegen Widerstände zu kämpfen.
Darüber hinaus ist für jeden Leiter persönliche Glaubwürdigkeit und Loyalität der Gemeinde und ihrer Leiterschaft gegenüber selbstverständlich.
vgl. Epheser 2,10; Philipper 3,10ff
d. Ehe, Familie und Alleinstehende
Ehe und Familie sind die kleinste Zelle des Miteinanders und brauchen die besondere Unterstützung der Gemeinde.
Kinder sind eine besondere Gabe Gottes, die wir in der Gemeinde dankbar annehmen und in Verantwortung vor Gott fördern wollen. Die Gemeinden bemühen sich um entsprechende altersspezifische Programmangebote. Die neugeborenen Kinder können auf Wunsch der Eltern in einem Gottesdienst der Gemeinde unter den Schutz und Segen Gottes gestellt werden.
Des weiteren sehen die Gemeinden ein wichtiges Anliegen darin, Alleinstehende zu fördern und in das Gemeinde- und Familienleben miteinzubeziehen.
vgl. Epheser 5,21ff; 1. Korinther 7,1ff; Markus 10, 13ff
e. Internationalität
Wir freuen uns über Menschen aus unterschiedlichen Nationen in unseren Gemeinden als Ausdruck der großen Familie Gottes.
vgl. Römer 15,7; Galater 3,28
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5. Ganzheitliche Diakonie

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