mv-empfehlung
Anzeigen
Schulungswoche für Mitarbeiter in Ehearbeit und Seelsorge, sowie andere leitende Mitarbeiter.
- Mit Dr. Manfred Engeli & Team
- 19.-25. Oktober 2012
- Im Tagungszentrum Niedenstein
- Weitere Informationen hier
dt 2011 in mülheim
DT 2011:Wider das Transferwachstum
- Details
- vom 05. Mai 2011
"Wo und warum kommen heute in Westeuropa überhaupt noch signifikant Menschen zum Glauben?" Diese Frage stellte Pastor Sven Godau in seinem Impulsreferat am ersten Abend der DT 2011 als Einstieg in eine Podiumsdiskussion.
![]() |
Einige Highlights aus seinem Beitrag:
|
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Klaus-Günter Pache (Bremen), Regina Gassmann (Hamburg), Torsten Klotzsche (Berlin) und Benjamin Hockenberger (Sinsheim) unter der Leitung von Christoph Müller (Weil der Stadt).

Unter anderem wurde dabei deutlich:
- Ein missionarischer Leiter ist wichtig für eine Gemeinde - aber es darf kein Einzelkämpfer sein. Teamarbeit ist wichtig, und auch, dass man als Leiter andere dazu ausrüstet, es noch besser zu machen als man selbst.
- Für besonders evangelistisch begabte Leiter ist es meist auch ein großes Anliegen, für nicht gerettete Menschen regelmäßig zu beten.
- In vielen Gemeinden ist die Arbeit mit Kindern größtenteils "in Frauenhand". Daran wird sich am ehesten etwas ändern, wenn schon kleine Jungs erlebt haben, dass Männer sich den Kindern zuwenden - dann werden sie es als Männer später selber tun. Das ist auch eine Herausforderung für geistliche Leiter von Gemeinden (egal ob Mann oder Frau).
- Gemeinden können jahrelang "evangelistische Veranstaltungen" machen, zu denen aber nie jemand kommt. Wichtig ist die Bereitschaft in der Gemeinde, denn die Haltung bestimmt das, was transportiert wird. Aber letztlich ist es doch ein Geschenk Gottes, wenn Menschen zum Glauben kommen.
- Leidenschaft wird am besten durch gemeinsames Tun weiter gegeben; daher sollten geistliche Leiter sich nicht auf ihre Leitungsaufgaben zurückziehen, sondern im konkreten Tun vorausgehen und andere mit hineinnehmen (z.B. im Gebet, in der Beziehungsarbeit oder in der Hauskreisleitung).

