MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Am Sonntag des Ellmendinger Straßenfestes findet traditionell ein gemeinsamer Gottesdienst der Christlichen Gemeinschaft (Mülheimer Verband) und der evangelischen Kirchengemeinde Ellmendingen in der "Winzerhalle" statt.

In der rustikalen Umgebung der Winzerhalle waren am 29. Juni 2014 fast alle der knapp 300 Plätze belegt. Der Lobpreis wurde von einer Band aus Mitgliedern beider Gemeinden unterstützt.

Gottesdienst in der Winzerhalle Ellmendingen (Foto: C. Ratz)

Nach einem Anspiel, einem Interview der ehemaligen Weinkönigin von Ellmendingen mit Weinprobe - ganz passend zu Ellmendingen als Weinbaugemeinde und zur Winzerhalle als Ort für den Gottesdienst - wurde die Predigt von Pfarrer Günther Wacker gehalten. Das Thema lautete "Was ist die Hauptsache in meinem Leben?"

"Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt," war der Ausgangssatz zu einer fesselnden Predigt. Die übliche Antwort auf die Frage nach dem Wichtigsten im Leben ist "Hauptsache gesund!" Doch dafür muss man etwas tun wie Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Aber Gesundheit ist nicht ausschließlich das Ergebnis einer gesunden Lebensweise, sondern auch ein Geschenk: "An Gottes Segen ist alles gelegen" war ein Liedvers im Lobpreis zu Beginn des Gottesdienstes. Es ist also ein Geschenk Gottes, wenn es mir gut geht. Dieser Segen wird in der Bibel gerne mit dem Überfluss an Wein illustriert, so heißt es: "... dass deine Kelter von Wein überläuft" (Sprüche 3,11).

Der zweite Teil der Predigt hat sich mit der Gerechtigkeit Gottes befasst. In einer Zeit, in der an vielen Orten der Welt Krieg herrscht, Gewalt gegen Kinder ausgeübt wird und Menschen andere schlimme Dinge tun, wächst die Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Man fragt sich, warum Gott nicht eingreift und warum Gott das alles zulässt. Auch hier erkennen wir, dass wir Gott brauchen, damit Hass, Krieg und Gewalt ein Ende nehmen und Gericht an den Verantwortlichen geübt wird. Es geht um Verantwortung und die Tatsache, dass sich niemand Gottes Gericht entziehen kann. Gott wird einmal die Kelter treten am Tag des Gerichts. Die Gerechtigkeit wird siegen. Doch wer würde verschont werden, wenn Gott heute Gericht üben würde?

So stellte sich zum Schluss der Predigt die Frage, wie Gottes Segen (Liebe) und seine Gerechtigkeit zusammenpassen. Gott ist einerseits Liebe, andererseits Gerechtigkeit. Somit hat er ein Problem. Als liebender Gott muss er die Menschen am Leben erhalten, als gerechter Gott muss er die Menschen ausrotten. Er hat dieses Problem dadurch gelöst, dass er selbst in seinem Sohn Jesus Christus die Strafe des Gerichts auf sich genommen hat, damit die Menschen leben können. Er hat so allen Menschen die Hand zur Versöhnung ausgestreckt, damit sie es für sich annehmen, dass Jesus Christus ihre Strafe verbüßt hat.

Es war ein gelungener Gottesdienst mit einer ansprechenden Botschaft, die von den Zuhörern bis zum Schluss aufmerksam verfolgt wurde. Die Kollekte kam vor allem der Arbeit der Familie Santos mit Straßenkindern bei Help international in Manila zugute.

Andreas Burgstahler

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