MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Frühstückstreffen für Frauen mit interessanten ReferentInnen werden im Christlichen Gemeindezentrum Schwabbach regelmäßig angeboten. So z.B. mit Elisabeth Stahlschmidt, Autorin des Buches "Auch ohne meine Kinder", mit BfP-Präses Roman Siewert oder demnächst mit der früheren Missionarin Doris Elsäßer.

Im Dezember 2010 sprach Dr. Elisabeth Stahlschmidt zu den Frauen im gut gefüllten Saal des Christlichen Gemeindezentrums. Karin Nothdurft aus dem Vorbereitungsteam berichtet: "Frau Stahlschmidt hat eine dramatische Lebensgeschichte und ist Autorin des Buches "Auch ohne meine Kinder". Im Missionsdienst in Botswana lernte die junge Zahnärztin den charmanten ägyptischen Arzt Hussein kennen und lieben. Die beiden heirateten und haben vier Kinder miteinander. Durch verschiedene Probleme kam es zur Trennung der Familie. Der Ehemann entführte die Kinder und die Mutter durfte sie sieben Jahre nicht wieder sehen.

Anspiel beim Frühstückstreffen in der CGS SchwabbachElisabeth Stahlschmidt ist heute Leiterin des "Einkehrhauses" der Jesu-Weg-Kommunität. Mit ihrer Lebensgeschichte machte sie uns Mut und Hoffnung, dass man auch im Loslassen gewinnen kann. Das erste Weihnachtsfest ohne die Kinder war für sie schrecklich. Sie verbrachte die ganze Heilige Nacht in einer Kapelle und schrie flehentlich zu Gott. Doch in dieser Nacht erlebte sie wahres Weihnachten, ohne Kinderlachen, Geschenke, Punsch und Kekse. Elisabeth haderte ja vorher mit Jesus und machte ihr Besitzrecht, "... meine Kinder", deutlich. Doch nun erkannte sie, dass es bei Jesus nicht um selbstsüchtiges Festhalten geht. Wenn wir unsere Freiheit in Jesus
Christus leben wollen, dann müssen wir immer wieder Dinge loslassen: Unsere Sorgen und eigenen Vorstellungen, unsere Freunde und manchmal sogar die eigenen Kinder.

Es stellt sich die Frage: Womit fülle ich mein Leben aus? Sind es Besitztümer, meine Kinder, meine Freunde? Nein wir leben allein durch die Gnade unseres Herrn. Gott wird uns immer wieder mit dem Loslassen konfrontieren. Loslassen ist eine lebensrettendeTugend, wobei unsere Geduld belohnt und die Wartezeit verkürzt wird. Die Kinder haben später selber den Kontakt zur Mutter wieder aufgenommen und sie haben jetzt ein wunderbares  Verhältnis zueinander.

Sie erlebte das Bibelwort: Allen denen, die Gott lieben, soll alles zum Besten dienen. Es sind die Menschen, die er nach seiner Entscheidung berufen hat. (Römer 8,28)."

Am 31. März 2012 steht nun wieder eine Veranstaltung auf dem Terminplan. Diesmal wird es um das Thema "Vom Scherbenhaufen zum Kunstwerk: Heilung von seelischen Verletzungen" gehen. Die Referentin ist Doris Elsäßer aus Wüstenrot. Am 6. Oktober wird Alexandra Gutmann (Mitternachtsmission der Diakonie, Heilbronn) über das Thema “Vom Opfer zur selbstbewussten Frau – wie sie Ihre von häuslicher Gewalt betroffene Bekannte, Nachbarin oder Freundin unterstützen können” referieren. Und für den 8. Dezember hat Ursula Link zugesagt mit dem herausfordernden Thema: "Dem Mörder meiner Tochter vergeben?!".

Ein gut gefüllter Raum beim Frauenfrühstück

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