MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Am 29.8.2014 stellt das Literaturcafé der CG Mülheim mit "Little Bee" einen bewegenden Roman über eine junge Frau aus Nigeria und eine erfolgreiche britische Journalistin vor.

Cover der deutschen Ausgabe von Little BeeIn dem Roman des britischen Autors geht es um die Geschichte zweier ungleicher Frauen aus unterschiedlichen Kulturen - deren Schicksale durch traumatische Erlebnisse miteinander verknüpft sind. Die mehrfache Begegnung mit der aus ihrem Land nach England geflohenen "Little Bee" verändert das Leben der erfolgreichen Journalistin Sarah nachhaltig.

Sie kann sich nicht länger in ihrem bequemen, europäischen Leben zufrieden geben und entschließt sich, bei "Little Bee" zu bleiben, als sie, als Asylsuchende abgelehnt, den gefährlichen Rückweg aus England nach Nigeria antritt.

Kritiker bescheinigen dem Autor Chris Cleave, der in England und Kamerun aufgewachsen ist, dass es ihm gelungen ist, furchtbare Erlebnisse in einer so unschuldigen Sprache zu schildern, dass man sie auch als Leser eines Romans verarbeiten kann. Er greift die Massaker des Ölkriegs in Nigeria, Korruption aber auch Skrupellosigkeit in der englischen Flüchtlingspolitik und Abschiebepraxis auf. Dabei deutet er keine Lösung an, richtet auch keinen direkten Appell an seine Leser.

Obwohl er eine fiktive Geschichte erzählt, wurde er insbesondere von einem tatsächlichen Ereignis dazu inspiriert, wie er auf seiner Website schreibt:

"In 2001 an Angolan man named Manuel Bravo fled to England and claimed asylum on the grounds that he and his family would be persecuted and killed if they were returned to Angola. (...) [I]n September 2005 Manuel Bravo and his 13-year-old son were (...) interned at an Immigration Removal Centre in southern England. They were told that they would be forcibly deported to Angola the next morning. That night, Manuel Bravo took his own life by hanging himself in a stairwell. (...) Manuel Bravo, aware of a rule under which unaccompanied minors cannot be deported from the UK, had taken his own life in order to save the life of his son. (...)"

Vielleicht gerade mit seiner fiktionalen Verarbeitung des Themas spricht er uns heutige Menschen an, die wir uns in einer globalisierten Welt bewusst werden, dass wir Verantwortung füreinander haben - auch über Kultur-, Völker und Landesgrenzen hinweg.

Literaturcafé "mit Häppchen"
im Café Glashaus
CG Mülheim
Uhlandstr. 25
45468 Mülheim an der Ruhr

Fr. 29.08.2014, 19:30 Uhr
Eintritt frei - Spende möglich

Anmeldung bei Toni Beer per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0208-87 15 92.

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