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PUSH (der Jugendkreis der Arche Flensburg) war 8 Tage mit dem Missionskutter ELIDA unterwegs: Mit Segeln, Seekrankheit und Steg-Party erlebten sie ein großes missionarisch-nautisches Abenteuer.

Die Mannschaft

Am 8. Juli ging es für 10 Mitglieder des Flensburger Jugendkreises PUSH und ihren Leiter Thorsten Mohr auf große Fahrt, denn sie hatten sich zu einem Missions-Törn auf dem Kutter ELIDA gemeldet. Die Segelerfahrung der "PUSHen" war bei nahezu Null, und niemand konnte sich so recht vorstellen, mit welchen Tücken und Unwägbarkeiten die Route von Kiel über Rödby nach Sassnitz aufwarten kann. Es sollte für jeden Einzelnen eine absolut erlebnis- und ereignisreiche Woche werden!

Die ersten zwei Tage wurde noch ohne Segel und mit Motor gefahren. So konnten die Jugendlichen sich an Deck sonnen und am Dienstag das erste Mal mitten auf dem Meer bei baden. Abends legte die Mannschaft dann im Rødbyhavn an.

Am nächsten Morgen begann dann für alle das große Abenteuer! Gleich nach Verlassen des Hafens kamenerste hohe Wellen und die Teilnehmer fühlten sich wie in einer Schifsschaukel. Eine Herausforderung, dabei das erste Mal die Segel zu setzen. Bei durchgehend 20° Schieflage ging dann plötzlich bei einigen gar nichts mehr, weil die Seekrankheit einsetzte. Nach einer 14-stündigen Fahrt im Sturm waren alle völlig geschafft, egal ob seekrank oder nicht. Doch schlechte Lauen herrschte anschließend nicht! Man hatte sich gemeinsam um das Schiff gekümmert, die Seekranken mit Decken und Wasser versorgt, nachts Segel eingeholt und in der Dunkelheit in der Fahrrinne nach Tonnen Ausschau gehalten - und das erfüllte alle mit großem Stolz.

Arbeit auf Deck

Nach einem wohlverdienten Ruhetag auf Hideensee ging es bei herrlichem Segelwetter weiter nach Sassnitz. Dort hatte das Team bei einer Steg-Party den ersten missionarischen Einsatz. Sie luden Menschen auf eine Bratwurst ein, zeigten ihnen das Schiff und kamen mit ihnen über Gott und die Welt ins Gespräch. "Ein Missionseinsatz tut ja gar nicht weh und kann so natürlich und unkompliziert sein", lautete das gemeinsame Fazit im Anschluss.

PUSH beim HafengottesdienstAm Sonntag wurde ein Open-Air-Gottesdienst beim Hafenfest mit Zeugnissen, einem Theaterstück und musikalisch mitgestaltet. Anschliessend gab es die letzte Mahlzeit an Bord - und es folgte ein schwerer Abschied. Der Artikel im Arche-Gemeindeblatt, verfasst von Christina, Melina (2 Teilnehmerinnen) und Thorsten (dem Jugendleiter), endet so: "Dieses Schiff mit den herrlich kleinen engen Kajüten und Kojen ist uns ziemlich ans Herz gewachsen. Daher schreit es irgendwie nach einer Wiederholung in den nächsten Jahren. Wir werden sehen ...".

 

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