MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

20 Jahre lang sind die Mitglieder von Adonia im In- und Ausland gemeinsam aufgetreten. Mit einer Abschlussvorstellung am 4.2.2012 verabschiedeten sie sich von ihrem Publikum, da die Gruppe aus Zeitgründen nun aufgelöst wird.

Abschminken auf der Bühne zum AbschiedEs war ein bewegender Moment, als die neun sehr professionell agierenden Laien-Pantomimen am Ende des Programms ihre weißen Gesichter abschminkten: zum ersten und letzten Mal auf der Bühne und vor dem Publikum. Damit wurde noch einmal in typischer Adonia-Art sehr ausdrucksstark eine Botschaft transportiert, nämlich die, dass genau in diesem Moment die 20-jährige erfolgreiche Bühnengeschichte der Gruppe endet. Alle Mitglieder der Gruppe sind beruflich stark gefordert - inzwischen ist das ehrenamtliche Engagement nicht mehr regelmäßig zu leisten.

Adonia wurde von Kerstin Dörr gegründet und geleitet. Sie hatte mit ihrem Mann Peter 1988/89 an einer missionarischen "Jüngerschaftsschule" teilgenommen und dort Pantomime gelernt. Zurück in der Gemeinde in Ellmendingen entwickelte sie zusammen mit anderen Interessierten ihr Können weiter und es kam zur Gründung von Adonia. Durch freundschaftlichen Kontakt mit dem bekannten Pantomimen Carlos Martinez erhielt die Gruppe professionelles Coaching, zusätzlich wurden unterschiedliche Seminare besucht. "Wir haben uns jeden Montag (außer in den Ferien) für 2 Stunden getroffen, diskutiert, Stücke entwickelt und natürlich auch geübt", berichtet Kerstin Dörr.

Adonia zu Gast in Wolschkij, RusslandDie Pantomime erwies sich als ein ideales Medium, um Menschen auf Gott und seine Liebe aufmerksam zu machen: "Weiß geschminkte Gesichter bekommen Aufmerksamkeit. Weiter steht hier nicht der Mensch als Akteur, sondern ein weißes, nicht-persönliches Gesicht im Vordergrund, d.h. Denkweise und Phantasie des Zuschauers werden ganz stark mit eingebunden und er wird somit genau dort abgeholt, wo er sich befindet."
Ohne sich darum zu bemühen wurde Adonia häufig zu Auftritten an anderen Orten eingeladen - auch ins Ausland. In Russland spielte Adonia auf Einladung der Kulturbeauftragten aus Wolschkij, die im Winter 1996 in Pforzheim bei der Veranstaltung "50 Jahre nach Kriegsende - Versöhnungsweg" zu Gast war. Sie erlebte die Gruppe und lud sie in ihre Heimat ein. Bei missionarischen Einsätzen arbeitete Adonia in Italien, Österreich, Frankreich, Honduras und Serbien mit.

Die Adonia-Mitglieder bleiben einander in ihrer Gemeinde und als Freunde verbunden. Auch die Botschaft, die sie viele Jahre non-verbal gemeinsam weiter gegeben haben, tragen sie noch immer mit sich. Sie werden sie auch in Zukunft in ihrem Alltag mit Leben füllen: Als Lehrerin, Techniker, Krankenschwester, Erzieherin, Filmproduzentin und PTA.

SzenenfotoDas Adonia-Ensemble

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