MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

In diesem Jahr wird die Christus-Gemeinde Freudenstadt 100. Am 23./24.6. wurde der Geburtstag mit Panflöten-Konzert und Festgottesdienst gefeiert.

Auftakt war am Samstagabend ein Konzert mit Panflöte und Klavier im Freudenstädter Kurhaus. Es spielte der moldawische Panflöten-Virtuouse Vladislav Panush, begleitet von Petre Pandelescu am Klavier. Mit ihrer Musik brachten Sie die etwa 150 begeisterten Gäste zum Träumen - vielleicht auch von alten Gemeindezeiten? Anwesend waren auch Oberbürgermeister Julian Osswald und der ev. Allianzvorsitzende Pastor Christoph Fischer, die der Gemeinde ihre Geburtstagsglückwünsche überbrachten.

Konzertabend im Kurhaus. Oberbürgermeister Julian Osswald, Pianist Petre Pandelescu, Pastor im MV Jonathan Lehmann, Flötist Vladislav Panush und der ev. Allianzvorsitzende Pastor Christoph Fischer (v.l.)

Die Predigt im Festgottesdienst am Sonntag gestaltete der MV-Präses Ekkehart Vetter. Kernpunkt seiner Predigt war die Apostelgeschichte, speziell die Vision des Petrus, in der er das Leinentuch vom Himmel herabkommen sieht:

MV-Präses Ekkehart Vetter in Freudenstadt Die Kirche wäre nicht gewachsen, wenn die Juden und ersten Christen sich immer nur an dem "Verbotenen" orientiert und sich von alten Traditionen hätten ausbremsen lassen. Insofern gelte es, sich in jeder neuen Zeitepoche von Jesus herausfordern zu lassen und im Vertrauen auf den lebendigen Gott Herausforderungen anzunehmen.

Tatsächlich steht die Gemeinde und ihre ehrenamtliche Leitung vor großen Entscheidungen: Der Vertrag des Pastors Jonathan Lehmann läuft im Herbst dieses Jahres aus - eine Zäsur, die dazu genutzt wird, über die Gemeindeentwicklung der kommenden Jahre nachzudenken. Auch wird im nächsten Jahr ein neuer Ort für Gottesdienste und Veranstaltungen benötigt werden, da das Gemeindehaus verkauft wurde, die Gemeinde dort nun aber noch befristet zur Miete zusammenkommt.

Gefüllter Gemeindesaal beim Festgottesdienst

Die Geschichte der Gemeinde beginnt mit einer Gruppe von Handwerkern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch berufliche Weiterbildungen in die Schweiz reiste und dort zum Glaube finden. Sie gründen die "Freie Christliche Gemeinschaft", geben ihren neugewonnenen Glauben vor Ort weiter, treffen sich in Hauskreisen und kaufen schließlich das Gemeindehaus in der Martin-Luther-Straße. Bei der ersten urkundlichen Mitgliederversammlung im Jahre 1919 werden bereits 300 Mitglieder gezählt. Kurz darauf wurde eine erste Zusammenarbeit mit dem Mülheimer Verband begonnen, dem man sich 1937 dann fest anschloss. Auch in den umliegenden Dörfern und Gemeinden wurden kleinere Gemeindeableger gegründet, die jedoch mangels Nachwuchs in den letzten Jahren nicht fortgeführt werden konnten. Über viele Jahre bestand jedoch eine lebendige Arbeit im ganzen Umland von Freudenstadt.

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