MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Mit über 250 Teilnehmern fand am 25. Februar 2017 die [Gebetskonferenz unter dem Motto „Unser Herz brennt“] (Lk. 24, 32) und der Moderation von Frank Laffin vom Bremer Gebetsraum-Team eine unerwartet große Resonanz „in Bremen und drumzu“.

Die [Paulus-Gemeinde Bremen] hatte ihre Räume, ihr Equipment, das Catering und vor allem eine große Crew von Ehrenamtlichen zur Verfügung gestellt, um dem [„Gebetsraum Bremen“] als Veranstalter einen passgenauen Rahmen zu schaffen. Die enge Kooperation mit [„Lighthouse“], dem frischen Innovationsprojekt der [Bremischen Evangelischen Kirche], erwies sich einmal mehr als wichtige Verbindung in der [Evangelischen Allianz] der Stadt. Der Bremer Internetsender [Gott24.tv] übertrug den Livestream der Vorträge ins weltweite Netz. Auch Delegationen aus benachbarten Gebetshaus-Initiativen hatten den Weg nach Bremen gefunden.

(v.l.:) Frank Laffin, Daniel Gruber und Rainer Harter. Foto: Arne Lüking ©

Als Hauptreferenten der Konferenz konnten Rainer Harter und Daniel Gruber vom [Gebetshaus Freiburg] gewonnen werden, die gerne die lange Anfahrt in den Norden auf sich genommen hatten. „Beten warum und wie“ waren die Themen der beiden. Sie zogen einen Spannungsbogen zwischen der Frage Gottes zu Beginn der Bibel „Adam, wo bist Du?“ (1. Mos. 3, 9) und der Bitte „Komm, Herr Jesus“ (Offb. 22, 17), mit der die Bibel endet. Der Frage Gottes nach Befindlichkeit und Standpunkt könnten auch wir Heutige beantworten – wenn wir die Verbindung mit Jesus suchen und lebendig halten. Beten in seinen mannigfaltigen Ausdrucksweisen sei der Schlüssel zu einem neuen Freiraum des Lebens und zu neuer Leidenschaft für „die Braut“ (Offb. 19, 22) – die eine Kirche. Beten öffne einen neuen Horizont, in dem zuerst nicht Leistung, Dogmen, Events und Kampagnen zählen, sondern die Fokussierung auf Jesus. Der Ruf nach ihm locke dann weitere Weggefährten an.

Andrang an der Paulus-Rezeption

Konferenzprogramm und Workshops

(v.l.:) Frank Laffin und Rainer Harter mussten nicht nur reden... Foto: Arne Lüking ©

Rainer Harter war es wichtig klarzustellen, dass Gott uns als Gemeinden so wie Adam aus unserer bisherigen Komfortzone herausrufe und wir uns nicht aus Scham oder falsch verstandener Demut verstecken müssten. Sein Vortrag gipfelte in dem Aufruf an die Pastoralteams und Gemeindeleiter: „Wir brauchen jetzt so etwas wie eine echte Palastrevolution. Wir müssen endlich begreifen, dass Gemeindeaufbau aus dem Kontakt zu Jesus erwächst. Wann immer Menschen ihm Liebe entgegen bringen, reagiert er darauf (Lk 7, 36-50)!“ Das gelte es zu erleben, und zu verkünden.

Der Nachmittag war von fünf Workshops geprägt, die von den Referenten und Mitarbeitenden des Bremer Gebetsraums mitgestaltet wurden. Darin ging es von der Einübung der musikalischen Gebetsmethode „Harp and Bowl” über Formen der Kontemplation bis hin zu Sinn und Methoden des Fastens, zum Verwurzelt-Sein in Gott mit den „Tree-Principals“ und zur Arbeitsweise des Gebetshauses Freiburg. Es war eine Gebetskonferenz – immer wieder wurden die Programmeinheiten durch Gebets- und Lobpreiszeiten unterbrochen, die einen wohltuenden Rhythmus im Tagungsraster schufen.

Fragen und Antworten zum Gebetshaus Freiburg mit Rainer Harter (2.v.r.). Foto: Arne Lüking ©

Am Abschluss der Konferenz stand die spannende Frage: Wie geht es nun weiter? Und die ersten Antworten lassen sich in fünf Thesen zusammenfassen:

  1. Nicht ergebnisorientiert beten, sonden liebesorientiert.
  2. Die Gebetsstunde er-leben, nicht aktionsbefrachtet „überleben“.
  3. Gott direkt zu suchen kostet Kraft. Quasi „von ferne“ (nur mit Gedanken) zu beten ist leicht.
  4. Es gibt nur eine Richtung: Vorwärts! Es gibt nur eine Geschwindigkeit: Vollgas!
  5. Nicht die Summe zählt, sondern die Qualität.

Immer gelte: In sinnvollen Abständen evaluieren! Das heißt: Innehalten und die Vision auf die Kompatibilität mit meinem Lebensweg und den Geheimnissen des Lebensweges Jesu zu überprüfen.

Johannes Müller vom Bremer „Lighthouse“ stellt die Vision der Evangelischen Allianz vor.

Der Gebetsraum Bremen reiht sich ein in eine Vision, die Johannes Müller vom Bremer „Lighthouse“ erläuterte: Als Beitrag zur Evangelisation im Reformationsjahr 2017 möchte die Bremer Evangelische Allianz alle Haushalte mit einer christlichen Zeitung versorgen, mit der schon in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg gute Erfahrungen gemacht wurden. Konkret: Es werden ca. 300 Personen erbetet und gesucht die bereit sind, im Sommer jeweils 1.235 Zeitungen für die 370.000 Haushalte in Bremen auszutragen ...

(Bernd Steinfeld)

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