MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Dezember 2016

Präses-News

Hallo liebe Freunde im Mülheimer Verband!

Mit den letzten Präses-News in diesem Jahr möchte ich euch von Herzen gesegnete Weihnachten und ein ebensolches Jahr 2017 wünschen. Wir feiern Weihnachten, dass Gott ganz nah gekommen ist, wie es näher und menschlicher nicht geht. ER ist einer von uns geworden. Faszinierend! Der Allmächtige als hilfloses Baby, die Krippe, wie es immer wieder als nettes Bild im Internet auftaucht, als „King-Size-Bed“. Wer sich in die Weihnachtsbotschaft hinein vertieft, kann nur staunen über diesen von Menschen nicht ausdenkbaren Heilsplan Gottes!

Die meisten von euch werden es mitbekommen haben: In der vergangenen Woche (am 12.12.) ist etwas für uns als Mülheimer Verband langfristig gesehen durchaus Unerwartetes passiert: Ich bin vom Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) zum 1. Vorsitzenden der DEA ab dem 1.1.2017 gewählt worden. Die Legislaturperiode dauert sechs Jahre. In Kassel waren 43 Hauptvorstandsmitglieder anwesend. Es gab 41 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen (eine Enthaltung war von mir :) ). Ich bin wirklich erstaunt über diese hohe Zustimmung, die ich in dieser Einmütigkeit so nicht erwartet habe. Der Zweite Vorsitzende und mehrere neue Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes werden in der Märzsitzung 2017 gewählt.

Ich freue mich über die vielen Segenswünsche, die per Mail, Facebook, Telefon oder per guter alter Post eingehen. Aus einer Mail möchte ich einen Satz zitieren, weil der Schreiber auch den MV im Kontext dieser Wahl interessant wahrnimmt: „Ich freue mich sehr über Deine Wahl. Sie steht für Kontinuität im Vorstand und gleichzeitig weitere Öffnung der DEA in den freikirchlichen Raum und zur charismatisch-pentekostalen Frömmigkeit und die Wertschätzung kleiner Gemeindeverbände.“
Wir wissen, dass es erst wenige Jahrzehnte her ist, dass Gemeinden des MV vereinzelt nicht in lokalen Allianzen mitwirken durften. Insofern bedeutet die aktuelle Entscheidung gerade in ihrer großen Einmütigkeit viel! Es war ja schon als eine Besonderheit wahrgenommen worden, dass ein Gnadauer und ein Mülheimer Präses nach all den kirchengeschichtlichen Verwerfungen des letzten Jahrhunderts die DEA leiteten. Dass nun ein „Mülheimer“ einem „Gnadauer“ im Ersten Vorsitz der DEA folgt, ist schon mit einem kräftigen und dankbaren geistlichen Augenzwinkern verbunden.

Die ersten Tage nach der Wahl machen aber bereits auch deutlich, dass die inhaltlichen Kontroversen des letzten Jahres innerhalb der DEA nun nicht einfach zur Ruhe kommen. Es wäre super, wenn hier ganz viel Gebetsunterstützung von euch da wäre. Denn wir haben in Deutschland so viel geistliche Belebung nötig, dass wir uns „Nebenkriegsschauplätze“ nicht leisten können. Viele von euch beten sicher ganz regelmäßig für mich, wofür ich super dankbar bin. Seit Anfang dieser Woche habt ihr da noch einen Grund mehr! Es wäre super, wenn Gott es schenkt, dass das erweckliche Erbe, das uns als MV hervor gebracht hat und Jesaja-54-mäßig unter uns weiter wachsen soll, dass die evangelikal-charismatische Glaubensprägung, die uns mit der Betonung der Gültigkeit der Heiligen Schrift und den vielfältigen Wirkungen des Heiligen Geistes wichtig ist, nun auch im Rahmen der DEA als kräftiger geistlicher Impuls Kreise zieht.

Ganz herzlichen Dank, ihr lieben Freunde, wenn ihr die MV-Präses-News in den Gemeinden verbreitet! Ich danke euch sehr herzlich für euren Einsatz! Abschließend noch einmal: Gesegnete Weihnachten und Gott mit euch und uns allen im Jahr 2017!

Ganz herzlich grüßt Euer
Ekkehart Vetter

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19.12.2016 hat die Veröffentlichung der Präses-News zu Weihnachten überholt. Für den Mülheimer Verband erklärt Ekkehart Vetter vor der Presse:

„Angst und Schrecken verbreiten, Unschuldige treffen, damit uns alle treffen – das ist das Ziel von Terror. Vermutlich hatte der Anschlag von Berlin diese Intention. Viel zu viele Menschen, Getötete und deren Angehörige und viel Verletzte, sind unmittelbar getroffen. Mit ihnen trauern wir, für sie beten wir. Wir beten für alle Verantwortlichen, insbesondere für die, die aufgrund dieses Geschehens politisch entscheiden müssen, dass sie angemessen, verantwortlich und zum Wohl aller reagieren.

Letztlich sind wir alle Zielscheibe dieser menschenverachtenden Tat. Aber Christen wissen um das Wort Jesu: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33) Ja, es geschehen Dinge, die uns erschüttern und ängstigen, aber wir glauben an den Überwinder aller notvollen Erfahrungen. ER ist einer von uns geworden, wir können uns an IHN wenden, ER ist leiderfahren, aber ER hat den Tod überwunden. Beten wir für die Menschen, deren Angehörige aus dem Leben gerissen wurden, dass sie diesen Funken göttlicher Hoffnung auch in ihrem Leid erleben.

Beten und arbeiten wir um ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft. Der Segen Gottes hat so viel Gutes in unserem Land bewirkt. Das darf uns nicht durch wahnsinniges Handeln einzelner geraubt werden. Beten und arbeiten wir für wohlwollendes und förderliches Miteinander der Generationen, von Einheimischen und Geflüchteten, von unterschiedlichsten Menschen in unserer Gesellschaft. Christen sollten in guten und insbesondere in schweren Tagen unseres Gemeinwesens „Botschafter an Christi Statt“ (2. Korinther 5, 20) sein, Seine Friedensbotschaft in Tat und Wort in unserem Land verkündigen.“

In [idea-Spektrum] 50/2016 gibt es zwei Beiträge anlässlich der Wahl Ekkehart Vetters zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz. Ein Interview auf den Seiten 16-18 und ein persönliches Portrait auf S. 44. (Direktlink aus Urheberrechtsgründen nicht möglich – [ePaper-Abo] erforderlich.)

 

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