MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

In Erinnerung an die "Wannseekonferenz" nahm VEF-Vorstandsmitglied Hannelore Illgen an einer Gedenkveranstaltung im Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem in Israel teil.

Hannelore Illgen (im Vorstand von VEF und BfP) mit ihrem Mann Dieter Illgen bei der Kranzniederlegung in Yad VashemDie "Wannseekonferenz" am 20. Januar 1942 mit Vertretern der nationalsozialistischen Reichsbehörden in Berlin-Wannsee gilt historisch als unheilvolles Datum auf dem Weg zur Planung und Durchführung des Holocausts an den europäischen Juden. An der von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) organisierten Veranstaltung nahmen 70 Vertreter deutscher und österreichischer Freikirchen und christlicher Israel-Werke sowie weitere Persönlichkeiten aus Politik und Religion in Israel teil.

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland (VEF) wurde durch VEF-Vorstandsmitglied Hannelore Illgen (Hannover) vertreten. Sie legte mit anderen Delegierten im Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem einen Gedenkkranz nieder.

Der Direktor der Abteilung für internationale Beziehungen Yad Vashems, Shaya Ben Jehuda, empfing die Delegierten und zeigte sich bewegt, dass einzelne Delegierte auch ihre Kinder mitgebracht hatten, um die nächste Generation in das Wissen um die Vergangenheit einzubeziehen. Der ebenfalls anwesende Generalsekretär des jüdischen Welt-Kongresses, Dan Diker, rief die Anwesenden zur Wachsamkeit bei beginnender Propaganda zur Vernichtung des israelischen Staates auf, um ein neues "Wannsee" zu vermeiden. Mit Blick auf ähnlich lautende Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zog er die Parallele zur persischen Figur Haman im biblischen Buch Esther. Probst Dr. Uwe Gräbe von der Jerusalemer Erlöser-Kirche erinnerte in seinem Beitrag an das Versagen fast aller Christen während des Nationalsozialismus. Die Wertschätzung der Arbeit, die die ICEJ in Israel genießt, zeigte sich auch in der Begegnung der Delegierten mit Oberrabbiner Jona Metzger sowie Rabbiner David Rosen im Haus des Oberrabbinats. Rabbi Metzger lobte die Beziehung zu Deutschland, vor allem durch die Bundeskanzlerin und den Bundestag.

Gedenkveranstaltung am 20.1.2012

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