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Vereinigung Evangelischer Freikirchen:"Erschüttert blicken wir nach Norwegen"

Ber Beauftragte der VEF am Sitz der Bundesregierung reagierte am 27. Juli auf die von einem 32-jährigen Norweger verübten Attentate in Oslo und auf der Insel Utøya. "Wer Menschen verletzt und tötet, wie Anders Breivik es tat, kann sich nicht auf Christus berufen."

Anders Breivik auf dem Weg zum HaftrichterJörgensen drückte den Angehörigen der Opfer im Namen der evangelischen Freikirchen sein Mitgefühl aus: "Mit den Betroffenen in Norwegen und Menschen in aller Welt teilen wir das Entsetzen über diese Tat und trauern um die Toten. In vielen freikirchlichen Gottesdiensten wurde am Sonntag nach dem Massaker spontan für die Betroffenen gebetet."

Im Weiteren ging die Erklärung dann auf den Menschen verachtenden Fremdenhass des Täters ein, für den es "keine Rechtfertigung" gebe. "Wer Menschen verletzt und tötet, wie Anders Breivik es tat, kann sich nicht auf Christus berufen." Vielmehr würden sich Christen zu Jesus Christus als dem Versöhner bekennen, und im Zentrum ihres Glaubens stehe die Liebe zu Gott und den Menschen: "Diese Liebe gilt ausdrücklich auch dem Fremden."

Jörgensen rief die freikrichlichen Gemeinde dazu auf, weiter für "die Angehörigen und Freunde der Opfer und für die verletzten und traumatisierten Jugendlichen zu beten", sowie sich "für Nächstenliebe und ein liebevolles Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft einzusetzen."

Download der vollständigen Erklärung (PDF)