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Kelkheim:OpenDoors macht auf Situation irakischer Christen aufmerksam

In den vergangenen Monaten hat sich die Situation der Christen in Pakistan, Äthiopien, in Bangladesch und Indonesien zunehmend verschlechtert. Unaufhaltsam fliehen Christen aus dem Irak. Hält dieser Trend an, könnten in einigen Jahren kaum noch Christen im Zweistromland leben.

Auf diese Entwicklungen macht das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors in seinem "Update zum Weltverfolgungsindex 2011" aufmerksam. Ein Schwerpunkt des Berichtes ist auch das nordafrikanische Ägypten. Kommt es dort nach dem politischen Umsturz nicht auch zu einem gesellschaftlichen Umdenken, drohe Konvertiten aus dem Islam weiterhin Ächtung und Verfolgung. Koptisch-orthodoxe Christen waren in den vergangenen Monaten erneut Ziele von Angriffen.

Regelmäßig berichtet das überkonfessionelle christliche Hilfswerk über Entwicklungen hinsichtlich der Verfolgung von Christen. Der Weltverfolgungsindex ist eine jährliche Rangliste von 50 Ländern, die anzeigt, in welchen Ländern Christen am stärksten verfolgt und bedrängt werden. Den aktuellen Index führen Nordkorea gefolgt vom Iran, Afghanistan und Saudi-Arabien an. Rund 100 Millionen Christen werden nach Einschätzungen von Open Doors weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert.