MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Mission-Net ist ein alle zwei Jahre stattfindender Kongress, der die Missionsbewegung unter jungen europäischen Christen freisetzen und stärken will. Es wird von der Europäischen Evangelischen Missionsallianz und der Europäischen Evangelischen Allianz getragen. Mission-Net zielt dabei in erster Linie auf junge Menschen zwischen 16-30 Jahren, die es auf dem Herzen haben, einen missionalen christlichen Lebensstil zu leben, welcher geistliche Formen des Glaubens und praktische Nächstendienste an der Gesellschaft vereinigt.

Banner Mission-Net

Kongress I. in Oldenburg

Der erste Mission-Net-Kongress fand vom 8. – 13. April 2009 in Oldenburg statt, woran ca. 3.000 junge Menschen aus über 47 europäischen Ländern teilnahmen. Er thematisierte einen verantwortungsvollen christlichen Lebensstil. Beispielsweise wurden die Teilnehmer unter Unterstützung der Micha-Initiative dazu ermutigt, Briefe an die EU zu verfassen. Genauso wurden Kleider für Lettland und Geld für ein ugandisches und südamerikanisches Jugendprojekt gesammelt. Des Weiteren setzten sich die Teilnehmer für Sauberkeitsaktionen in unterschiedlichen Stadtteilen Oldenburgs ein, machten Besuchsdienste in Seniorenheimen und spielten mit den Kindern auf der Straße. Nach dem Kongress wurden die Teilnehmer dazu ermutigt, an Kurzzeiteinsätzen in verschiedenen europäischen Ländern teilzunehmen.

Kongress II. in Erfurt

Der zweite Mission-Net-Kongress fand nun über den Jahreswechsel 2011/12 in Erfurt unter dem Motto "Transforming our world" (Verwandlung unserer Welt) statt. 2650 überwiegend junge Teilnehmer aus 40 Ländern nahmen an Mission-Net teil. Mehr als 150 Organisationen, Missionswerke, Bibelschulen und theologische Seminare sowie verschiedene Kirchen und Gemeinden in Erfurt unterstützten den Kongress.

George Verwer

George VerwerDer Gründer der Organisation "OM International", George Verwer (London, England), sprach zum Abschluss von Mission-Net in Erfurt über das Thema "Mission heute". Große missionarische Chancen böten heute die Online-Medien, so Verwer. Der 73-Jährige rief die Teilnehmer dazu auf, Facebook, Twitter und Youtube dafür zu nutzen, Menschen für ein Leben mit Jesus Christus zu begeistern. Auch Menschen, die unter autoritären Regimes leben, könnten so angesprochen werden, da immer mehr von ihnen Zugang zu Web-Diensten hätten. Für viele Länder sehe er zudem einen großen Bedarf an Missionaren, so Verwer – auch Deutschland zähle er dazu. "Wir brauchen Christen in allen Bereichen der Gesellschaft. Aber besonders benötigen wir Missionare." Verwer betonte die Bedeutung des Gebets für Christen. Dass er selbst Missionar wurde, führte er auf ein Gebet einer alten Dame zurück, die dafür betete, dass er diesen Beruf ergreife. Heute habe er rund 100.000 Personen, die für ihn beteten, so der 73-Jährige, der im vergangenen Jahr bei mehr als 300 Veranstaltungen in 15 Ländern sprach.

Am Altjahrsabend kamen die Teilnehmer zum Gebet für Europa und die Welt zusammen. Vorgestellt wurde auch die Initiative "24-7 Prayer", die Menschen dazu motivieren möchte, in abwechselnden Gruppen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu beten. Anschließend feierten die jungen Kongressbesucher bei einem Konzert der nordirischen Band "Rend Collective Experiment" den Beginn des neuen Jahres.

Evi Rodemann

Evi RodemannEin positives Fazit des Kongresses zog Evi Rodemann, Direktorin von Mission-Net. "Dieser Kongress hat auf jeden Fall dazu beigetragen, die Missionsbewegung in vielen Ländern Europas zu stärken. Das freut mich sehr. Und dass hier die ganzen Tage so eine tolle Stimmung herrschte, ist natürlich auch klasse." Überrascht sei sie gewesen, dass so viele Teilnehmer am Thema Begabung und Berufung interessiert waren. Mehr als die Hälfte der jungen Kongressbesucher nahm das Angebot einer Berufsberatung an, die helfen sollte, eigene Begabungen und Fähigkeiten herauszufinden. Ihr besonderer Dank gelte den mehr als 400 ehrenamtlichen Mitarbeitern, so Rodemann. "Ohne sie wäre Mission-Net nicht möglich wesen."

Auf die Frage, warum ihr Herz so sehr für diesen Kongress schlage, antwortete Evi Rodemann: "Ich glaube, dass wir unterschiedliche Wege benötigen, um junge Menschen heute dazu zu ermutigen, missional zu leben. Wir beten dafür und arbeiten mit Mission-Net daran, dass junge Menschen ihre Berufung erkennen und sich an den Platz senden lassen, wo Gott sie haben möchte. Das kann am Arbeitsplatz oder in der Uni sein, in der Politik oder Wirtschaft oder auch unter einer wenig erreichten Volksgruppe in Afrika. Bei Mission-Net wollen wir lokale Aktivitäten und nationale Events genau so unterstützen, wie europaweite Kongresse.
Solch ein wiederkehrender europäischer Kongress ist eine tolle Möglichkeit, mit jungen Menschen aus ganz Europa zusammen zu kommen. Zu erleben, dass es in Europa viele junge Menschen gibt, die etwas bewegen wollen, ermutigt ungemein.

Mein Herz schlägt für die junge Generation und ich wünsche mir zu sehen, wie Gott beruft. Dabei darf Mission-Net seinen Beitrag leisten. Wir träumen davon, dass von Europa aus und in Europa selbst wieder tausende von jungen Menschen aufstehen, ja zu Jesus sagen und dem Auftrag folgen, das Reich Gottes zu bauen.

Worship-Time beim Mission-Net Kongress

Deutschland und Europa gehen durch einen starken Wandel. Diesen Wandel erleben wir auch in den Gemeinden. Es wird interkultureller, bunter und weniger Deutsch in unseren Gemeinden, wenn wir das widerspiegeln, was wir in Deutschland erleben. Um junge Menschen auf so etwas vorzubereiten, hilft es, internationale interkulturelle Events wie einen Mission-Net Kongress zu erleben, wo man in seiner Kommunikationsmöglichkeit an manche Grenzen stößt, wo man in seinem Glauben durch eine Praxis aus einer anderen Denomination herausgefordert wird und gemeinsam neue Wege entdeckt, wie Gemeinde heute für die Menschen von heute aussehen könnte. Und außerdem sind auf dem Kongress gewonnene Freundschaften sehr bereichernd."

Dieter Stiefelhagen

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