MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Zum "Marsch für das Leben" lädt der Bundesverband Lebensrecht am 22.9.2012 nach Berlin ein. Besonderer Augenmerk  wird dieses Jahr auf das Lebensrecht und den Wert behinderter Menschen gelegt.

Logo Marsch für das LebenDie jährlich stattfindende Demonstration beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Mit dem anschließend Schweigemarsch soll an abgetriebene Kinder erinnert werden, aber auch Solidarität mit den Menschen bekundet werden, die wegen erfolgter Abtreibungen trauern oder leiden. Den Abschluss bildet um 15:30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Katherdrale.

An den "Märschen für das Leben" haben sich in den letzten Jahren zunehmend mehr Menschen beteiligt - 2200 waren es im letzten Jahr.

Begleitet werden sie - auch das  seit Jahren regelmäßig - von emotionsgeladenen Gegendemonstranten aus dem säkularistisch-feministischen Spektrum. In der Auseinandersetzung mit den Gegnern hat sich der Bundesverband Lebensrecht um eine Versachlichung der Diskussion bemüht. So nahm der Verband schon im letzten Jahr von dem Slogan "1000 Kreuze für das Leben" Abstand, mit dem er auf eine Zahl von 1000 Abtreibungen täglich hingewiesen hatte; eine solch hohe Zahl basiert auf Schätzungen, die nicht zweifelsfrei nachweisbar sind. In seiner Broschüre zum Marsch für das Leben zitiert der BvL eine Zahl des Statistischen Bundesamtes: 2009 wurden in Deutschland 110.694 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, also 303 pro Tag. Gleichzeitg vermutet der Verband, dass die tatsächliche Anzahl durch ungemeldete Abtreibungen etwa doppelt so hoch ist.

Die dem BvL angeschlossenen Organisationen, zu dem neben christlichen Lebensrechtsgruppen u.a. auch die "Christdemokraten für das Leben" und die "Juristen-Vereinigung Lebensrecht" gehören, fordern nicht nur eine Reform des §218, sondern vor allem mehr Unterstützung für schwangere Frauen und Familien: "Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren", wird in dem 7-Punkte-Programm "Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens" gefordert.

Einladungskarte zum Marsch für das Leben

In diesem Jahr liegt ein besonderes Augenmerk auf der Würde von Menschen mit Behinderungen. "Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig von Eigenschaften und Umständen." lautet der Titel des Website-Banners auf marsch-fuer-das-leben.de. Der BvL weist hin auf die "Legalisierung der Selektion von Menschen mit Behinderung", u.a. durch die Präimplantationsdiagnostik bei der künstlichen Befruchtung.

Eine Anmeldung zum Marsch für das Leben ist nicht erforderlich; eingeladen ist jeder, der sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen möchte. Informationen zur Teilnahme unter marsch-fuer-das-leben.de

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