MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Vom 6.–8. März fand zum sechsten Mal in Berlin der Kongress "Transforum" statt, bei dem Christen und Gemeinde Erfahrungen darüber austauschen, wie positive gesellschaftliche Veränderungen durch kirchliches Handeln angestoßen und gefördert werden können - in diesem Jahr unter der Überschrift "Vereinte Vielfalt: Viele Kulturen, eine Stadt, ein Auftrag". Veranstalter des Transforums ist das übergemeindliche Netzwerk "Gemeinsam für Berlin" (GfB).

Sunny Akpan, Co-Pastor der Jesus Miracle Harvest Church in Berlin-Wedding spricht über sein Engagement bei der Bürgerplattform."Vereinte Vielfalt" zu leben ist dabei tatsächlich nicht nur in der Theorie gelungen, denn die Workshops und Hauptveranstaltungen wurden fast durchgängig von bikulturellen Teams gestaltet. Die Herausforderungen und der Wert des Miteinanders von Menschen aus verschiedenen Kulturen konnte so sehr anschaulich erlebt werden.

So berichteten Robert Calvert und Ola Asubiaro, zwei Pastoren aus der ethnisch sehr bunten niederländischen Hafenstadt Rotterdam, von ihren Erfahrungen im interkulturellen Gemeindebau. Aziz Sadaghiani (Iranische Presbyterianische Gemeinde, Berlin) und Daniel Manthey (Berliner Stadtmission) diskutierten mit Teilnehmern ihres Workshops "Wir können ja nicht alle nehmen?!" über christliches Engagement gegenüber Flüchtlingen. Der Leiter des interkulturellen Forums von GfB Thomas Hieber referierte gemeinsam mit Peter Arthur, Pastor der Akebulan-Gemeinde in Berlin-Reinickendorf zum Thema "Einander verstehen lernen - Kulturunterschiede als Reichtum entdecken".

Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus 5 Kontinenten zum Thema "gesellschaftliche Verantwortung interkulturell wahrnehmen" (Glen Ganz, Hamburg, Bianca Dümling, Berlin, Steve Odegebe, Himmelsfels, Christoph Purnomo und Andrea Meyerhoff als Moderatoren)

Bei den Plenarveranstaltungen ging es unter anderem um die Bedeutung des "Schmelztiegels Stadt" für das Miteinander von Kulturen und die Frage, wie Gemeinden ihre "gesellschaftliche Verantwortung interkulturell wahrnehmen" können.

Herausragend waren vielen kleinen Berichte und Impulse aus der Praxis, wie Christen sich in die Gesellschaft einmischen, Verantwortung übernehmen und das Reich Gottes sichtbar wird. Viele der vorgestellten Initiativen kamen aus Berlin, aber auch aus anderen Städten wie Hamburg, Kassel, Rotterdam, Manchester und den USA. Hier wurde deutlich, wie die Kirche Jesu von der Globalisierung profitieren kann.

Das bunte Lobpreisteam unter der Leitung von Ekua Asante-Annor

Eine besondere Bestätigung erlebten die Veranstalter darin, ganz auf Konferenzgebühren zu verzichten. Durch ihre interkulturelle Arbeit ist es dem Netzwerk GfB bewusst, dass viele Christen in Deutschland zu den Armen der Gesellschaft zählen und oft nicht genug Geld zu einer wirkungsvollen gesellschaftlichen Teilhabe besitzen. "Jeder sollte teilnehmen können und keiner sollte in die peinliche Situation kommen, um eine Reduzierung bitten zu müssen. Durch Sammlungen und Spenden im Vorfeld haben wir diesmal sogar einen Überschuss erhalten. Dank sei Gott und den Spendern!", freut sich Organisatorin Andrea Meyerhoff aus dem GfB-Vorstand.

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