MÜLHEIMERVERBANDFreikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV)

Zum 169. Mal lädt die weltweite Bewegung der Evangelischen Allianz vom 11.-18.Januar 2015 zur Internationalen Gebetswoche ein. Für 2015 hat die Europäische Evangelische Allianz Pastor Mateso Akou aus der Demokratischen Republik Kongo um den Themenvorschlag gebeten. Mateso Akou ist der Exekutivsekretär der Theologischen Kommission der Afrikanischen Evangelischen Allianz und Pastor einer französisch-sprachigen Gemeinde in Kenia.

Die Gebetswoche befasst sich 2015 mit dem bekanntesten Gebet der Welt, dem "Vaterunser". Unter dem Motto "Jesus lehrt beten" organisieren und gestalten in Deutschland örtliche Allianzgruppen Gebetsveranstaltungen, offene Treffen und mitunter auch neue kreative Gebetsformen. Als Grundlage dient hierfür das Gebetswochen-Heft, das zugleich wieder als eine Quartalsnummer des viermal jährlich herausgegebenen EiNS-Magazins der Deutschen Evangelischen Allianz erscheint. Das Heft kann kostenlos bestellt werden unter folgendem Link: www.ead.de/gebet/allianzgebetswoche/download.html.

Ganzjährige Gebetsbewegung

Die Allianzgebetswoche findet in mehr als 25 Ländern Europas sowie in Ländern anderer Kontinente statt. Allein in Deutschland werden sich etwa 300.000 Christen an ca. 1.100 Orten aus den unterschiedlichsten Kirchen und Gemeinden versammeln, um im Gebet Verbindung zu Gott und untereinander zu suchen und Anliegen aus Politik und Gesellschaft zu benennen. Sie ist zugleich der Auftakt für eine ganzjährige Gebetsbewegung der Evangelischen Allianz mit Vorschlägen für Monatsgebetstreffen, in viermal jährlich erscheinenden Gebetsheften mit täglichen Gebetsanliegen aus der Evangelischen Allianz, der mit ihr befreundeten Werke und Verbände und der weltweiten Christenheit.

Gebet für verfolgte Christen

Als besondere Herausforderung für die Christen, auch im neuen Jahr 2015, bezeichnet Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, die Situation der bedrängten und verfolgten Christen in vielen Ländern der Welt: "Wir nehmen die oft so ausweglos erscheinende Situation zur Kenntnis und unterstützen gerne die Christen und ihre Gemeinden in der Verfolgung, wo immer das möglich ist. Aber oft sehen wir keine Hilfsmöglichkeiten. Darum bringen wir diese Situation vor Gott im Gebet und rufen die Christen in unserem Land der Freiheit auf, täglich für die verfolgten Christen und die himmelschreienden Menschenrechtsverletzungen zu beten."

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