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Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) läft zum diesjährigen "Tag der Schöpfung" nach Hamburg ein. Der Professor für Meteorologie Dr. Hartmut Graßl wird neben Vertretern der ACK-Mitgliedskirchen an der zentralen Feier in Hamburg mitwirken.

Foto zum Schöpfungstag: panthermediaDie Feier beginnt mit einer orthodoxen Vesper in ökumenischer Gemeinschaft am Freitag, den 6. September 2013, um 17 Uhr in der russisch-orthodoxen Kirche Hl. Johannes von Kronstadt (Gnadenkirche), Tschaikowskyplatz 1, Hamburg. An dem Gottesdienst werden der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), sowie als weitere Vertreter des Vorstands der ACK Erzpriester Radu Constantin Miron (Brühl) und Pastor Heinrich Lüchtenborg (Wuppertal) mitwirken. Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg) wird als Vertreterin der Evangelischen Kirche in Deutschland ein geistliches Wort sprechen.

Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst, um ca. 18.00 Uhr, wird die Feier im Hanseatischen Oberlandesgericht (gegenüber der Kirche) mit einer Festrede und einem Empfang fortgesetzt. Festredner ist Prof. Dr. Hartmut Graßl, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Das Motto des diesjährigen Schöpfungstags "Gottes Schöpfung – Lebenshaus für alle" spricht die in der Bibel bezeugte Erfahrung an, dass Gott die Erde nicht "wüst und wirr" wollte, sondern Licht, Leben und Ordnung geschaffen hat – ein Haus für die ganze Schöpfung. Die christliche Antwort auf diese Erfahrung ist Dankbarkeit, aber auch Scham und Reue über das Missverständnis, das Haus der Schöpfung sei nur für die Menschen gemacht. Die zerstörerischen Folgen dieses Missverständnisses sind nicht zuletzt am Klimawandel abzulesen. Mit dem ökumenischen Tag der Schöpfung wollen die Kirchen dazu beitragen, Dankbarkeit, die Bereitschaft zur Änderung unseres Verhaltens und konkrete Schritte zum Schutz der Schöpfung zu fördern.

Als besonderes Zeichen Engagements für die Schöpfung hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) im Rahmen des 2. Ökumenischen Kirchentages vom 12. bis 16. Mai 2010 in München einen ökumenischen Tag der Schöpfung ausgerufen. Er wird jedes Jahr am ersten Freitag im September mit einer bundesweiten Feier begangen.

Der von den Kirchen gemeinsam gefeierte Tag ist dem Gebet für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet, das den Lobpreis des Schöpfers und die Umkehr wegen des menschlichen Vergehens an der Schöpfung umfasst. Gleichzeitig soll er dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben bzw. bisher schon geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die Kirchen wollen ein sichtbares Zeichen für die Wahrnehmung der Umweltproblematik und den sorgsamen Umgang mit der Schöpfung setzen. Dies ge-schieht ausdrücklich auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Glaubens an Gott, den Schöpfer.

Die Anregung, einen ökumenischen Tag der Schöpfung zu begehen, kommt ursprünglich aus der orthodoxen Kirche. Es war der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Dimitrios I., der vorschlug, einmal im Jahr gemeinsam "zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung". Diesen Vorschlag hat die ACK mit der Einführung des ökumenischen Schöpfungstags in Deutschland umgesetzt.

Weitere Informationen: www.schoepfungstag.info

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